Die erste geldpolitische Lagebeurteilung der SNB steht vor der Türe. Was ist zu erwarten?

Aktuelle Entwicklung der Hypothekarzinssätze in der Schweiz

Die Festlegung der Zinssätze für Festhypotheken basiert auf den Kapitalmarktzinssätzen für verschiedene Laufzeiten in der Schweiz. Dazu kommen eventuelle Risikozuschläge und die Marge der Bank zur Festlegung des Kundenzinssatzes.

Seit Anfang der letzten Woche verzeichneten die Kapitalmarktzinssätze in der Schweiz einen Anstieg, insbesondere bei einer Laufzeit von 5 Jahren war ein Anstieg um 17.95% festzustellen. Besonders am Freitag, dem 15.03.24, war ein signifikanter Anstieg zu verzeichnen. Der Hauptgrund dafür waren die unerwartet höheren Inflationszahlen in den USA.

Kapitalmarktzinssatz für verschiedene Laufzeiten

CHF 3 Jahre                       1.10% (09.03.24)                                  1.26% (15.03.24)

CHF 5 Jahre                       1.06% (09.03.24)                                  1.24% (15.03.24)

CHF 10 Jahre                    1.20% (09.03.24)                                  1.34% (15.03.24)

Was entscheidet die SNB an der ersten geldpolitischen Lagebeurteilung am 21. März 2024?

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat ihr Ziel als erste grosse Zentralbank erreicht. Die Inflation in der Schweiz liegt wieder innerhalb ihres Zielkorridors. Der von der SNB im Dezember noch befürchtete Preisanstieg zu Jahresbeginn ist ausgeblieben. Stattdessen fiel die Gesamtinflationsrate im Februar auf 1.2% und die Kernrate auf 1.1%.

Ein Grossteil der Kapitalgeber in der Schweiz rechnet mit der ersten Zinssenkung im Juni oder September 2024. Eine frühe Zinssenkung und die daraus resultierende Abschwächung des Schweizer Frankens würden als mögliche Option dienen, um zu verhindern, dass die Schweiz erneut in eine Phase negativer Inflationsraten und Zinsen abrutscht.

Obwohl sich der Trend in die richtige Richtung bewegt und der Inflationsdruck in der Schweiz abgenommen hat, sind die Gefahren einer Inflation keineswegs vollständig ausgeräumt. Die Verbesserungen des letzten Jahres sind grösstenteils auf die Stärke des Schweizer Frankens zurückzuführen, der zu günstigeren Importpreisen geführt hat. Allerdings zeigt sich ein anderes Bild bei inländischen Gütern. Deren Inflationsrate lag in den letzten 14 Monaten nur einmal unter 2 Prozent, nämlich im vergangenen Februar mit 1,9%.

HYPOPARTNER geht davon aus, dass der der Leitzins im März 2024 bei 1.75% bleibt und die erste Senkung auf 1.50% im Juni 2024 erfolgt.

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Wie haben sich die Hypothekarzinssätze in den ersten 6 Wochen im neuen Jahr entwickelt? – Wie geht es nun weiter?

Entwicklung der Zinsen im Jahr 2024
Nachdem überraschend vor 4 Tagen die niedrige Inflationsdaten in der Schweiz veröffentlicht wurden, zeigte der Schweizer Franken gegenüber dem Dollar und dem Euro eine deutliche Schwäche.

Die im Januar überraschend niedrige Inflation, die um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr stiegen, lagen deutlich unter den Erwartungen von Ökonomen, die eine Teuerungsrate zwischen 1,5 und 2,2 Prozent prognostiziert hatten. Daraufhin sind die Zinssätze stark gesunken, aber bereits gestern Freitag, am 16.02.24 wieder stark gestiegen.

Die Kapitalmarktzinssätze sind die Basis für viele Kapitalgeber für die Definierung der Zinssätze für Festhypotheken. Die individuelle Marge und die Risikozuschläge der Bank werden hier noch dazugerechnet und dies ergibt schlussendlich den Kundenzinssatz. Der Kapitalmarktzinssatz für 10 Jahre in CHF ist beispielsweise im Jahr 2024 um 19.8% gestiegen.

Kapitalmarktzinssatz für verschiedene Laufzeiten

CHF 3 Jahre                   1.09% (03.01.24)                              1.22% (16.02.24)

CHF 5 Jahre                   1.08% (03.01.24)                              1.24% (16.02.24)

CHF 10 Jahre                 1.16% (03.01.24)                              1.39% (16.02.24)

Wie geht es nun weiter?

Dieser starke Rückgang der Inflation in der Schweiz im Januar könnte bedeuten, dass die Inflationsrate die Prognose der Schweizerischen Nationalbank für das erste Quartal von 1,8 Prozent deutlich verfehlen wird. Dies erhöht die Erwartung, dass die Schweizerische Nationalbank möglicherweise als erste Zentralbank der G10-Staaten in diesem geldpolitischen Zyklus die Zinsen senken könnte.

Eine potenzielle Zinssenkung würde die Zinsdifferenz zwischen der Schweiz und anderen Währungsräumen, insbesondere der Eurozone und den USA, vergrößern. Dies könnte wiederum zu einer Abwertung des Frankens gegenüber den Vergleichswährungen führen. Mit anderen Worten: Wenn die Zinsen sinken, wird der Franken im Vergleich zu anderen Währungen günstiger.

Die Schweizer Währungshüter treffen in der Regel viermal im Jahr Entscheidungen über die Zinsen, und die nächste geldpolitische Lagebeurteilung ist für den 21. März 2024 geplant.

HYPOPARTNER Empfehlung

Das Jahr 2024 soll das Jahr der Zinssenkungen werden von den Nationalbanken. Die potenziellen Zinssenkungen der Schweizer Nationalbank sind bereits in den Festhypotheken eingepreist. Die Prognosen des Leitzinses der Schweizer Nationalbank gehen aus Expertensicht sehr weit auseinander. Hier mal eine Übersicht.

 Juni 2024September 2024Dezember 2024Ende 2025
J. Safra Sarasin1.50%1.25%1.00%1.00%
Migros Bank1.75%1.50%1.50%1.50%
Pictet1.75%1.50%1.25%0.50%
Raiffeisen Schweiz1.75%1.50%1.50%
St. Galler Kantonalbank1.75%1.75%1.75%1.25%
UBS1.50%1.25%1.00%1.00%
Zürcher Kantonalbank1.75%1.70%1.50%1.50%
Mittelwert1.71%1.53%1.42%1.15%
Quelle: www.cash.ch

Die meisten Experten rechnen mit einer Senkung des Leitzinssatzes. Die Differenz der SARON-Hypotheken zu den kurz- bis mittelfristigen Festhypotheken betragen ca. 0.50% bis 0.60%. Daher bleiben Festhypotheken aktuell ziemlich attraktiv.

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Die Zinssätze für kurz- bis mittelfristige Festhypotheken in der Schweiz gibt es für unter 2.00%. Wie geht es weiter?

Aktuelle Entwicklung

Seit dem Entscheid der Schweizer Nationalbank, im September 2023 den Leitzinssatz bei 1.75% zu belassen, sind die Zinssätze für Festhypotheken stark zurückgekommen. Die kurz-/mittelfristigen Festhypotheken sind davon am stärksten betroffen. Der Rückgang der Inflation weltweit hat dazu geführt, dass weder die US-Notenbank FED noch die Europäische Zentralbank die Leitzinsen weiter erhöhen.

Kapitalmarktzinssätze in CHF (Basis für Zinssätze bei Festhypotheken)

Kapitalmarktzinssatz in CHF 3 Jahre                 

19.09.2023                                                          

1.8275%                                                              

01.11.2023                                                         

1.3275%                                                              

Kapitalmarktzinssatz in CHF 5 Jahre

19.09.2023

1.7875%

01.11.2023

1.3525%

Die Kapitalmarktzinssätze sind teilweise bis zu 0.50% zurückgekommen innerhalb von 1 ½ Monaten.

Wie sehen die Entwicklungen aus?

Es hängt vieles von der Entwicklung der Inflation aus. Es gibt einige Risiken, wie zum Beispiel die politischen Unsicherheiten. Insgesamt erwarten die Märkte, dass die Zinssätze in der Schweiz stabil bleiben oder sogar noch weiter zurückkommen. In der 2. Hälfte im 2024 rechnet man sogar damit, dass die Zentralbanken erste Zinssenkungen vornehmen könnten.

HYPOPARTNER Empfehlung

Die kurz-/mittelfristigen Festhypotheken sind aktuell deutlich attraktiver als die SARON-Hypothek. Aktuell kann es Sinn machen sich die attraktiven Konditionen mit kurz- bis mittelfristigen Festhypotheken zu sichern.

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Wie sehen die Zinsaussichten in der Schweiz aus für das letzte Quartal in diesem Jahr?

Aktuelle Situation

Die Schweizer Nationalbank hat vor knapp 2 Wochen beschlossen, den SNB-Leitzins bei 1,75% unverändert zu lassen. Diese Entscheidung wurde getroffen, um trotz der in den letzten Quartalen verschärften Geldpolitik weiterhin dem bestehenden Inflationsdruck entgegenzuwirken. Der Markt hatte mit einer weiteren Erhöhung von 0.25% auf 2.00% gerechnet.

Ein Grund für die Entscheidung ist die Inflation, die immer weiter zurückgekommen ist über die letzten Monate und im August 2023 noch bei 1.6% lag. Die Inflationsprognose gem. SNB für das Jahr 2024 liegt in der Schweiz bei 1.9% und somit im Bereich der Preisstabilität.

Übersicht Inflation und Zinssätze

Quelle: UBS Quotes

Die Zinssätze in der Schweiz sowie auch die Inflation sind im weltweiten Vergleich immer noch auf einem sehr moderaten Niveau.

Einschätzung von HYPOPARTNER für die Zinssatzentwicklung in der Schweiz


Es sieht so aus, als ob die Schweizerische Nationalbank (SNB) ihren Zyklus der Zinsanhebungen abgeschlossen hat. Dies wird voraussichtlich nur begrenzte Auswirkungen auf die langfristigen Zinsen haben. Schon vor der letzten Einschätzung der geldpolitischen Lage war abzusehen, dass die Phase der Zinsanhebungen in absehbarer Zeit enden würde und Zinssenkungen im Jahr 2024 in Erwägung gezogen werden könnten.

Hauptgegner für die Zinssenkungen werden die Risiken für eine erneute höhere Inflation sein. Die künftig erhöhten Mieten durch den Anstieg des Referenzzinssatzes und die steigenden Energiekosten könnten hier eine entscheidende Rolle spielen.

HYPOPARTNER rechnet bis Ende des Jahres mit stagnierenden Zinssätzen bei den Festhypotheken.

Aktuelle Zinssätze bei HYPOPARTNER für SARON und Festhypotheken

(per 05.10.2023, alle Angaben ohne Gewähr)

Festhypothek 3 Jahre                               ab 2.24%

Festhypothek 5 Jahre                               ab 2.25%

Festhypothek 10 Jahre                             ab 2.40%

SARON-Marge                                         ab 2.20%

(SARON: 1.70% + Marge: 0.50%)

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Wie sehen die aktuellen Entwicklungen für die Zinsen in der Schweiz aus und welche Hypothekenlaufzeiten machen aktuell Sinn?

Noch nicht mal ein Jahr ist es her als im September 2022 der Leitzins der schweizerischen Nationalbank im negativen Bereich von -0.25% auf 0.50% angehoben worden ist. Seitdem gab es einige Zinsschritte zur Bekämpfung der Inflation. Nun liegt der Leitzins aktuell bei 1.75% und die Inflation in der Schweiz ist mittlerweile im Zielband der schweizerischen Nationalbank, sprich unter 2.0%.

Aktuelle Entwicklungen

Es scheint als wäre man am Höhepunkt angekommen mit den Zinserhöhungen in der Schweiz. Die Zinssätze für diverse Laufzeiten sind praktisch identisch. Der Kapitalmarktzinssatz in CHF für eine Laufzeit von 3 Jahren und 10 Jahren ist Stand heute genau gleich. Eine Laufzeit über 5 Jahre ist aktuell tiefer als die 3-jährige oder 10-jährige Laufzeit. Diese flache Zinskurve ist ein Zeichen, dass die Zinssätze aus aktueller Einschätzung stagnieren oder im nächsten Jahr sogar leicht sinken werden.

Am 21.09.2023 ist die nächste Lagebeurteilung der schweizerischen Nationalbank.

Die Meinungen am Markt gehen ein wenig auseinander. Man rechnet mit einem Anstieg des Leitzinses von 0.25% auf 2.0% oder die SNB nimmt gar keine Veränderung am Leitzinssatz in der Schweiz vor.

Falls die Leitzinserhöhung im September 2023 durchgeführt wird, wäre die SARON-Hypothek auch mit der besten Marge am Markt teurer als eine aktuelle Festhypothek über 10 Jahre.

Risiken / Chancen

Der Grund für die Leitzinserhöhungen weltweit waren und sind die hohen Inflationen.

Die Inflationszahlen weltweit kamen nun aber stärker als erwartet zurück und man rechnet in den USA und in Europa bereits im 2024 mit Senkungen der Leitzinsen.

Quelle: UBS Quotes: Übersicht Zinssätze und Inflation in diversen Ländern

In Deutschland beträgt der Leitzins mittlerweile 4.25% und in den USA sind wir sogar bei 5.50%. In Deutschland bezahlt man für seine Hypothek mittlerweile Zinssätze um oder höher als 5.0%. In Amerika liegen die Zinsen bei 7.00%.

Es gibt natürlich Risikofaktoren, die die Inflation wieder antreiben können. Für die Marktwirtschaft und den Immobiliensektor ist es allerdings elementar, dass diese Zinsphase nicht zu lange anhalten wird.

Welche Hypothekenlaufzeiten machen aktuell Sinn?

Aktuell liegen die besten Konditionen für Festhypotheken zwischen 3 und 10 Jahre zwischen 2.30% und 2.40% bei HYPOPARTNER. Die beste SARON-Marge erhält man ab 0.50%. Bei einer Zinserhöhung im September der SNB auf 2.0%, würde man mit dem effektiven Zinssatz schon bei 2.50% liegen. Natürlich sind die aktuellen Prognosen so, dass der Leitzins nächstes Jahr wieder sinken wird. Eine Garantie dafür gibt es aber nicht.

Es macht Sinn, dass man sich eine Strategie zurechtlegt.

Wer Planungssicherheit aufgrund der persönlichen Überzeugung oder finanziellen Situation benötigt, ist gut beraten, mit dem Grossteil der Finanzierung die Sicherheit am Markt mit einer Festhypothek zu wählen.

Wer finanzielle Flexibilität hat, kann aufgrund der aktuellen Marktsituation den Grossteil der Finanzierung im SARON halten.

Gerne berate ich Sie individuell bei diesem Thema.

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Wie sind die aktuellen Entwicklungen am Schweizer Hypothekenmarkt?

Die Zinssätze für Festhypotheken sind in der Schweiz seit der letzten Einschätzung von HYPOPARTNER im April zurückgekommen. Einige Experten gehen davon aus, dass der Höhepunkt des Zinsanstieges nun erreicht ist. Was sind die Gründe dafür?

Aktuelle Situation

Die Inflation ist weiter gesunken von 2.9% im März 2023 auf 2.6% im April 2023. Das Zielband der Inflation von der SNB von maximal 2.0% rückt damit immer näher. Ein weiter Grund ist der Rückgang der Bautätigkeit.

Ein weiterer Stützpunkt für tiefere Zinsaussichten ist der Rückgang der Bautätigkeit in der Schweiz. Höhere Finanzierungskosten, grössere Baukosten und die knappe Renditeaussichten im Verhältnis zum Risiko sind Gründe dafür. Durch die Zuwanderung und Wohnungsknappheit kommt die Schweiz unter Druck die Rahmenbedingungen für Bautätigkeiten attraktiver zu gestalten.

Die Inflation in Europa und USA liegen bei über 5.0%, daher wurde der Leitzins der jeweiligen Nationalbanken erneut erhöht und die Leitzinsen liegen mittlerweile deutlich über den Zinsen in der Schweiz.

Ausblick

Im Juni 2023 rechnet HYPOPARTNER mit einem weiteren Zinsschritt von 0.25%. Damit würde der Leitzins der Nationalbank bei 1.75% liegen. Anschliessend rechne ich mit keinen weiteren Zinsschritten in diesem Jahr in der Schweiz.

Der Referenzzinssatz wird durch die erhöhten Geldmarkt-/Festhypotheken vermutlich im Sommer oder Herbst 2023 steigen. Damit werden auch die Mieten in der ganzen Schweiz steigen. Diese Entwicklung wird die Inflation nochmals befeuern, da Wohnen und Energie über 25% des Schweizerischen Warenkorbs ausmachen.

Die Zinssätze für Festhypotheken sind seit Mitte April teilweise um fast 0.30% zurückgekommen. Es lohnt sich bei Verlängerungen und anstehenden Käufen/Finanzierungen, sich frühzeitig Gedanken zu machen und eine Strategie zu definieren.

 Gerne unterstütze ich Sie bei Ihrem Anliegen.

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Kann ich meine Liegenschaft oder Wohnung in Deutschland zu attraktiveren Zinskonditionen in CHF in der Schweiz fixieren?

Aktuelle Zinssituation

Die Zinskonditionen in der Schweiz in CHF sind deutlich tiefer als in Deutschland und Europa. Der Leitzins in der Schweiz liegt bei 1.50% und der Leitzins der Europäischen Zentralbank bei 3.50%. Die Zinsdifferenz ist auch auf dem Hypothekar- und Immobilienmarkt in Deutschland spürbar. Dies hat vor allem damit zu tun, dass die Inflationsraten in Europa und in Deutschland spürbar höher waren und sind als in der Schweiz. Die höheren Zinserhöhungen seit der Tiefzinsphase in Europa im Gegensatz zur Schweiz sollte die Inflation schnellstmöglich eindämmen.

Quelle: UBS Quotes

Gibt es Schweizer Finanzinstitute, die Liegenschaften oder Wohnungen in Deutschland in CHF finanzieren?

Viele Schweizer Bankinstitute haben sich aus dem Hypothekargeschäft in Deutschland zurückgezogen und bieten keine Finanzierungen mehr an für Liegenschaften oder Wohnungen in Deutschland. Es gibt einige wenige Schweizer Finanzinstitute, die nach wie vor Hypotheken in CHF für Deutschland domizilierte Kundschaft mit deutschen Liegenschaften anbieten. Aufgrund der Zinssituation in Deutschland ist das aktuell ziemlich spannend. Für diverse Laufzeiten bei Festhypotheken ist die Zinsdifferenz bei ca. 1.00%. Es lohnt sich also für deutsche Liegenschaften Hypothekarangebote in der Schweiz einzuholen.

Ob Einfamilienhäuser, Eigentumswohnungen oder Renditeobjekte in Deutschland. HYPOPARTNER hilft Ihnen bei Finanzierungsmöglichkeiten weiter.

Gerne stehe ich Ihnen bei Fragen und Anliegen zur Verfügung.

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Wie haben sich die Zinssätze für Hypotheken seit der letzten Einschätzung von HYPOPARTNER Mitte Januar 2023 verändert?

Aktuelle Entwicklung der Nationalbanken und Inflation

Für die Zinspolitik der Schweizerischen Nationalbank ist die Entwicklung der Inflation zentral. Im Januar 2023 ist die Inflation auf 3.3 Prozent gestiegen. Das liegt vor allem an den stark gestiegenen Strompreisen im letzten Jahr, die jeweils jährlich im Januar integriert werden.

Die Teuerung in der Eurozone lag zuletzt im Januar trotz Rückgang immer noch bei 8.5 Prozent. In den USA wurde sie im Dezember mit 6.5 Prozent ausgewiesen, die Januarzahlen sind noch nicht bekannt. In den USA rechnete man mit einem grösseren Rückgang der Inflation.

Die Europäische Zentralbank wird im März 2023 wohl wie geplant den Leitzins nochmals um 0.50 Prozent erhöhen. Auch bei der Amerikanischen Notenbank FED erwartet man aufgrund der starken Konjunkturdaten und der hartnäckigen Inflation einen Anstieg des Leitzinses von 0.50 Prozent. Dadurch erhöht sich auch der Druck auf die Schweizerische Nationalbank, den Leitzins im März um 0.50 Prozent anzusteigen.

Aktuelle Übersicht der weltweiten Zinssätze und Inflation

Quelle: UBS Quotes

Aktuelle Entwicklung der Hypothekarzinssätze in der Schweiz

Seit der letzten Einschätzung von HYPOPARTNER vom 15. Januar 2023 ist der Kapitalmarktzinssatz in CHF über 5 Jahre um 0.38 Prozent gestiegen, der Kapitalmarktzinssatz in CHF über 10 Jahre um 0.32 Prozent.

Die besten aktuellen Zinskonditionen erhält man bei HYPOPARTNER für eine Festhypothek mit einer Laufzeit von 3 Jahren ab 2.10 Prozent, bei 5 Jahren ab 2.24 Prozent und bei 10 Jahren ab 2.45 Prozent.

Kapitalmarktzinssatz über 5 Jahre in CHF

Quelle: UBS Quotes

HYPOPARTNER Empfehlung

Bei einer auslaufenden Hypothek in den kommenden 18 Monaten lohnt es sich, die Situation frühzeitig zu prüfen und bereits Hypothekarofferten einzuholen.

HYPOPARTNER hilft Ihnen diesbezüglich weiter.

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Was ist wichtig beim Kauf einer Immobilie?

Um herauszufinden, ob sich ein Kauf eines Hauses, einer Wohnung oder eines Renditeobjekts lohnt, ist es wichtig, folgende Kennzahlen zu berücksichtigen:

  1. Kaufpreis: Vergleichen Sie den Kaufpreis mit anderen ähnlichen Eigenschaften in der Umgebung, um eine gute Vorstellung von der Marktlage zu bekommen.
  2. Lage: Die Lage ist ein wichtiger Faktor, der den Wert einer Immobilie beeinflusst. Überprüfen Sie, ob sich die Immobilie in einer guten Wohnlage oder in einem lukrativen Vermietungsgebiet befindet.
  3. Rendite: Berechnen Sie die jährliche Netto-Rendite, indem Sie den jährlichen Mietertrag durch den Kaufpreis teilen.
  4. Kosten: Berücksichtigen Sie alle anfallenden Kosten, wie beispielsweise Instandhaltung, Reparaturen, Verwaltungskosten, Steuern und Versicherungen.
  5. Marktentwicklung: Überwachen Sie die aktuelle und zukünftige Marktlage, um zu ermitteln, ob sich ein Kauf lohnt.
  6. Finanzierung: Überprüfen Sie, ob Sie in der Lage sind, eine angemessene Finanzierung für den Kauf zu erhalten.

Vor einem Hauskauf ist es wichtig, folgende Renditeberechnungen zu machen:

  1. Netto-Rendite: Hier berechnet man das Verhältnis zwischen den jährlichen Mieteinnahmen und dem Kaufpreis.
  2. Kapitalrendite: Hier berechnet man das Verhältnis zwischen den jährlichen Mieteinnahmen und dem Gesamtwert des Eigentums.
  3. Gesamtkosten: Hier sollte man alle Kosten wie Kaufpreis, Renovierungskosten, Abschreibungen, Steuern und Verwaltungskosten berücksichtigen.
  4. Cashflow: Hier berechnet man den jährlichen Überschuss aus Einnahmen und Ausgaben.

Es ist wichtig, realistische Schätzungen für Mieteinnahmen und Kosten zu machen und alle Unsicherheiten in die Berechnungen einzubeziehen.

Gerne stehe ich Ihnen bei konkreten Anfragen und Fragen zur Verfügung.

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Warum werden über 90 Prozent der Hypotheken in der Schweiz direkt über Banken oder Kreditgeber abgeschlossen und nicht über Hypothekenvermittler?

Aktuelle Statistik der Hypothekarvermittler in der Schweiz

Bei einem jährlich platzierten Hypothekenvolumen von rund 200 Milliarden Franken liegt der Anteil der Hypothekarvermittler im Jahr 2021 bei rund sechs Prozent. Jedoch ist das Wachstum in den letzten 5 Jahren erstaunlich. Im Jahr 2016 wurde noch weniger als CHF 1 Milliarde an Kreditgeber in der Schweiz vermittelt, im Jahr 2021 sind es bereits CHF 11 Milliarden. Das entspricht einem Wachstum von knapp 30 Prozent alleine im Jahr 2021.

In Deutschland und in Frankreich werden über 50 Prozent der Hypotheken über Hypothekenbroker/-vermittler abgeschlossen. Warum werden in der Schweiz noch viele Hypotheken direkt über die Banken fixiert?

  1. Tradition: In der Schweiz haben Banken eine lange Tradition im Bereich Hypothekenkredite und viele Kunden vertrauen auf die Dienstleistungen und das Know-How dieser Institutionen.
  2. Bekanntheit: Banken haben in der Regel eine größere Bekanntheit und eine größere Präsenz in der Öffentlichkeit, was es ihnen ermöglicht, ihre Dienstleistungen einer größeren Zielgruppe anzubieten.
  3. Vertrauen: Viele Kunden haben ein Vertrauensverhältnis zu ihrer Bank aufgebaut und fühlen sich wohler dabei, ihre Finanzdienstleistungen bei einer Institution zu beziehen, bei der sie bereits ein Konto haben.
  4. Einfache Verfügbarkeit: Banken sind in der Regel leicht zugänglich, da sie in vielen Orten präsent sind und ihre Dienstleistungen oft online anbieten.

Nimmt das Wachstum von Hypothekenvermittlern in der Schweiz weiter zu?

Die Statistik hat in den letzten Jahren gezeigt, dass das Wachstum der Hypothekenabschlüsse über Hypothekenvermittler zunimmt. Es gibt weitere Faktoren, die darauf hinweisen könnten, dass das Wachstum von Hypothekenabschlüssen über Hypothekenbroker in der Schweiz weiter zunimmt.

  1. Wettbewerb: Mit der zunehmenden Konkurrenz auf dem Hypothekenmarkt in der Schweiz könnten immer mehr Kunden auf die Dienstleistungen von Hypothekenbrokern zurückgreifen, um die besten Angebote zu vergleichen und zu finden.
  2. Technologie: Mit der zunehmenden Verfügbarkeit und Verwendung von Technologie, die es Kunden ermöglicht, online Angebote zu vergleichen und zu beantragen, könnten immer mehr Kunden den Weg zu Hypothekenbrokern finden.
  3. Kundenbedürfnisse: Kunden haben heutzutage eine größere Anforderung an die Flexibilität und Transparenz in Finanzdienstleistungen, was Hypothekenbroker in der Lage sind zu bieten.
  4. Bewusstsein: das Bewusstsein für die Dienstleistungen von Hypothekenbrokern nimmt zu und potenzielle Kunden werden sich immer mehr darüber informieren und es in Betracht ziehen.

Welche Vorteile bieten Hypothekenvermittler gegenüber Banken?

  1. Breiteres Angebot: Hypothekenbroker arbeiten mit vielen verschiedenen Kreditgebern zusammen und können daher ihren Kunden eine größere Auswahl an Hypothekenprodukten anbieten.
  2. Vergleichsmöglichkeiten: Hypothekenbroker können die Angebote verschiedener Kreditgeber vergleichen und ihren Kunden das beste Angebot empfehlen.
  3. Flexibilität: Hypothekenbroker wie HYPOPARTNER bieten Ihre Dienstleistungen unverbindlich und kostenlos an.
  4. Individuelle Betreuung: Hypothekenbroker können sich auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Kunden einstellen und eine maßgeschneiderte Lösung anbieten.
  5. Spezialisierung: Hypothekenbroker haben in der Regel eine spezielle Ausbildung und Erfahrung im Bereich Hypothekenkredite, was es ihnen ermöglicht, ihren Kunden eine qualifizierte Beratung anzubieten.
  6. Zeitersparnis: Hypothekenbroker können potenzielle Kunden Zeit sparen, da sie die Angebote von verschiedenen Banken schneller vergleichen können und so die Suche nach dem besten Angebot beschleunigen.

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