Kapitalstreit um die UBS – was auf dem Spiel steht und was es für den Hypothekenmarkt bedeutet

Haus, Bank, UBS

Grundlage dieser Betrachtung ist der NZZ-Artikel «Schicksalswochen für die UBS – Der Bundesrat fordert die Grossbank mit neuen Kapitalregeln heraus» von Eflamm Mordrelle aus der Ausgabe zum 20. April 2026. Der Artikel fasst den Stand der Debatte zu den Eigenmittelanforderungen an die UBS kompakt zusammen und bildet den Rahmen für unsere Einordnung.

In den kommenden Tagen präsentiert der Bundesrat seine finale Version der Eigenmittelverordnung für systemrelevante Banken. Nach zwei Jahren intensiver Debatte geht es für die UBS nun in die entscheidende Runde, und je nach Verlauf könnte das Thema noch in einer Volksabstimmung enden.

Im Zentrum stehen zwei Regulierungsschrauben. Über den Verordnungsweg kann der Bundesrat allein entscheiden, dass bestimmte Bilanzpositionen – konkret latente Steueransprüche und aktivierte Bankensoftware – künftig nicht mehr als Eigenkapital zählen. Gemäss Bericht in der «Plattform J» sollen diese Positionen ab Anfang 2027 nicht mehr anrechenbar sein. Über den Gesetzesweg entscheidet das Parlament, ob die UBS für ihre Auslandstöchter im Stammhaus vollständig Eigenkapital hinterlegen muss – also zu 100 % statt heute rund 60 %.

Die UBS beziffert den resultierenden Zusatzbedarf an Eigenkapital auf rund 22 Mrd. USD, das EFD geht von rund 26 Mrd. USD aus. Der Eigenkapitalpuffer der Gruppe würde damit von 14,4 % (Ende 2025) auf rund 18,5 % steigen.

Die Fronten

Finanzministerin Karin Keller-Sutter und FINMA-Direktor Stefan Walter halten die Massnahmen für verhältnismässig und zielgerichtet. Walter argumentiert, die Vorgaben fokussierten gezielt auf das, was bei der Credit Suisse die Kernschwäche gewesen sei – den Wertverlust der Auslandsbeteiligungen. Die Schweiz sei im internationalen Vergleich nicht überreguliert.

Die UBS sieht das anders. Präsident Colm Kelleher und CEO Sergio Ermotti sprechen von einer Überreaktion und warnen vor dem Verlust der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Kelleher hat an der GV zwar den Schweizer Hauptsitz bekräftigt, gleichzeitig aber die Prüfung «geeigneter Optionen» offengelassen.

Zahlreiche Kantone, Wirtschaftsverbände und bürgerliche Parteien warnen vor Überregulierung. Ein Kompromissvorschlag einer bürgerlichen Parlamentariergruppe Ende 2025 wurde von Karin Keller-Sutter abgelehnt, ging der UBS ihrerseits aber nicht weit genug. Im cash-Interview bringt Ständerat Hannes Germann (SVP) darüber hinaus eine deutlich weitergehende Stossrichtung zurück auf den Tisch: die Abtrennung des Auslandsgeschäfts vom Schweiz-Geschäft der UBS. Er selbst hält diesen Weg politisch für kaum mehrheitsfähig, zeigt damit aber die Bandbreite möglicher Lösungen auf.

Auch aus der Wissenschaft kommt Kritik. Der emeritierte Finanzmarktökonom Martin Janssen bemängelt in seinem Essay auf finews.ch, dass der Bundesrat die Eckwerte ohne seriöse Regulierungsfolgenabschätzung festgelegt habe. Eine aktuelle Studie von BAK Economics beziffert allein die jährlichen volkswirtschaftlichen Kosten der vollständigen Unterlegung der Auslandstöchter auf rund 2,5 Mrd. CHF – durch teurere und knappere Kredite mit Folgen für Investitionen, Beschäftigung und Wachstum.

Einfluss auf den Hypothekenmarkt

Basel III Final ist seit dem 1. Januar 2025 in Kraft, und die Effekte auf den Hypothekarmarkt sind spürbar. Vereinfacht gesagt: Je nach Art und Belehnungshöhe einer Immobilie muss eine Bank für die gleiche Hypothek heute mehr Eigenkapital zurücklegen als früher. Das macht bestimmte Finanzierungen für die Bank teurer und weniger attraktiv. Besonders deutlich sind die Auswirkungen bei Renditeobjekten – also Mehrfamilienhäusern und Gewerbeimmobilien – ab einer Belehnung von 60 %. Baukredite für Renditeimmobilien werden generell teurer. Selbstgenutztes Wohneigentum bei moderaten Belehnungen profitiert zwar tendenziell von tieferen Anforderungen, die positiven Effekte werden aber häufig durch Margen- und Pricinganpassungen der Banken relativiert. Die FINMA bezeichnet eine Korrektur am Immobilien- und Hypothekarmarkt in ihrem Risikomonitor weiterhin als eines der Hauptrisiken für den Schweizer Finanzmarkt und hat Renditeobjektfinanzierungen besonders im Fokus.

Was sich im Markt beobachten lässt: Die Kreditvergabe ist insbesondere bei Renditeobjekten deutlich restriktiver geworden. Bei höheren Belehnungen, Promotionen oder komplexeren Objekten ist die Finanzierungsbereitschaft selektiver. Bankinterne Verkehrswerte fallen in vielen Fällen tiefer aus als noch vor wenigen Jahren, was die realisierbare Belehnung weiter reduziert. Ab 60 % Belehnung steigen die Kreditmargen spürbar, insbesondere im Renditesegment. Gleichzeitig gewinnen Pensionskassen und Versicherer, die nicht unter Basel III Final fallen, strukturell Marktanteile.

Diese alternativen Kapitalgeber können den Markt jedoch nicht ersetzen. Sie konzentrieren sich in der Praxis stark auf Cherry-Picking: Bestandsobjekte an guten Lagen, tiefe Belehnungen, lange Laufzeiten, solide Mieterstruktur. Baukredite, Finanzierungen von Promotionen, komplexere Konstellationen oder mittlere bis höhere Belehnungen bei Privatkunden und KMU bilden sie kaum ab. Pensionskassen und Versicherer sind also ein wichtiger Puffer, aber keine Systemalternative zu den Banken.

Die wichtigste Beobachtung: Die Bankbilanzen haben im Hypothekarmarkt bereits wenig Spielraum. Weiteres Volumenwachstum ist für viele Institute kapitalseitig kaum mehr attraktiv darstellbar – insbesondere nicht im Renditesegment.

Entscheidend ist nun, welchen Einfluss eine zusätzliche Kapitalverschärfung auf diesen Markt hätte. Die UBS hält rund ein Viertel des Schweizer Hypothekarmarkts. Muss sie Bilanzkapazität freimachen, um zusätzliches Kapital aufzubauen, wird sie dort steuern, wo Kapital am teuersten ist – also bei Renditeobjekten, Baukrediten und höheren Belehnungen. Diese Steuerung setzt sich im Wettbewerb fort, denn andere Banken stehen unter demselben Druck.

Wichtig dabei: Der Auslandstöchter-Teil der Vorlage betrifft primär die UBS, weil nur sie in dieser Grössenordnung international aufgestellt ist. Die übrigen Bausteine des Pakets – der Abzug latenter Steueransprüche und aktivierter Software vom Eigenkapital sowie die erweiterten FINMA-Kompetenzen – wirken jedoch breiter. Auch die weiteren systemrelevanten Banken in der Schweiz (Raiffeisen, Zürcher Kantonalbank, PostFinance) sind in diesem regulatorischen Umfeld unterwegs und bekommen Verschärfungen in Form höherer Kapital- und Aufsichtsanforderungen indirekt zu spüren. Da gerade Raiffeisen und die Kantonalbanken im Hypothekargeschäft tragende Säulen des Schweizer Marktes sind, wirkt sich jede Verdichtung der Regulierung auf das Gesamtangebot im Markt aus.

Position HYPOPARTNER

Das Grundanliegen des Bundes – die Too-big-to-fail-Problematik ernsthaft zu adressieren – ist nachvollziehbar. Die CS-Krise hat gezeigt, dass Risiken einer international tätigen Grossbank für den Steuerzahler nicht verharmlost werden dürfen. Die sachliche Analyse von Bund, FINMA und SNB hat ihre Berechtigung.

Unser Anliegen ist nicht eine Positionierung für oder gegen die UBS, sondern eine Gesamtsicht auf die Regulierungsdynamik. Die Debatte fokussiert stark auf die UBS und ihre Auslandstöchter, während der Hypothekarmarkt durch Basel III Final bereits 2025 einen grossen Schritt Richtung Restriktion gemacht hat. Basel III Final, die geplanten UBS-spezifischen Verschärfungen und die im gleichen Paket erweiterten FINMA-Kompetenzen, die alle Banken betreffen, ergeben in Summe eine deutliche Verdichtung der Kapital- und Aufsichtsanforderungen. Diese Kumulation verdient eine saubere, volkswirtschaftlich fundierte Folgenabschätzung. Zudem sollten Massnahmen, die auf die spezifische Risikoproblematik der UBS zielen, nicht mit einer pauschalen Verschärfung der Rahmenbedingungen für den gesamten Bankensektor vermischt werden.

Besonders relevant ist das vor dem Hintergrund der aktuellen Situation am Wohnungsmarkt. Die Schweiz hat eine ausgeprägte Wohnungsknappheit, Bewilligungsverfahren dauern lange, Neubauvolumen bleiben hinter dem Bedarf zurück, und Sanierungen – etwa im Zuge der energetischen Gebäudeerneuerung – erfordern erhebliche Investitionen. In einem solchen Umfeld ist eine funktionierende, volumenstarke Kreditvergabe der Banken nicht Luxus, sondern Voraussetzung dafür, dass Wohnraum entsteht und erneuert werden kann. Zusätzliche Kapitalverschärfungen, die auf bereits verengte Bankbilanzen treffen, würden genau jenes Segment weiter verknappen, das der Markt am dringendsten benötigt: Baukredite, Finanzierungen von Mehrfamilienhäusern und Projektentwicklungen.

Unsere Kernbotschaft: Wir sprechen uns nicht gegen eine seriöse Regulierung systemrelevanter Banken aus. Wir weisen aber darauf hin, dass zusätzliche Kapitalvorschriften auf einen Hypothekenmarkt treffen, der sich nach Basel III Final bereits in einer klaren Anpassungsphase befindet. Jede weitere Regulierungsschicht trifft auf bereits verengte Bankbilanzen, und die Wirkung auf die Kreditvergabe wird entsprechend überproportional ausfallen – mit realen Konsequenzen für Wohnraumversorgung, Sanierungstätigkeit und KMU-Investitionen.

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Jetzt die tiefen Zinsen sichern – bevor es zu spät ist

Stadt von oben, Luzern

Ihre Hypothek läuft in ein bis zwei Jahren aus? Dann ist jetzt der richtige Moment, um über eine Forward-Hypothek nachzudenken.

Die Zinswende ist vollzogen. Der SNB-Leitzins liegt seit Juni 2025 bei 0 % – und die meisten Experten erwarten, dass er dort noch längere Zeit verbleibt. Für Eigenhäuserbesitzerinnen und -besitzer bedeutet das historisch günstige Konditionen. Doch genau jetzt, in dieser Phase der Stabilität, lauert eine Falle: die passive Abwartehaltung.

Wer in den nächsten zwölf bis vierundzwanzig Monaten eine Hypothekverlängerung vor sich hat, sollte sich jetzt die Frage stellen: Warum warten, wenn ich die aktuellen Konditionen heute schon festschreiben kann?

Was ist eine Forward-Hypothek?

Eine Forward-Hypothek ist nichts anderes als eine Festhypothek auf Vorrat. Sie schliessen den Vertrag heute ab – zu den heute gültigen Zinsätzen – und die Hypothek tritt erst zu einem zukünftigen Datum in Kraft, nämlich wenn Ihre bestehende Finanzierung ausläuft.

Die meisten Banken bieten Forward-Hypotheken mit einem Vorlauf von bis zu 24 Monaten an. Dafür wird ein kleiner Zinsaufschlag (sog. Forward-Zuschlag) berechnet – in der Regel wenige Basispunkte pro Monat Vorlaufzeit. Dennoch kann die Absicherung unter dem Strich günstiger sein, als auf ungewisse Marktentwicklungen zu warten.

💡  Praxisbeispiel Ihre 10-jährige Festhypothek läuft im März 2027 aus. Heute liegt der Richtzins für eine 10-jährige Festhypothek bei rund 1,70 %. Mit einem Forward-Zuschlag von ~ 0,10 % für 13 Monate Vorlauf sichern Sie sich einen Zinssatz von ca. 1,80 % – heute, verbindlich. Sollten die Zinsen bis März 2027 ansteigen (z. B. auf 2,40 %), haben Sie damit pro Jahr bei einer CHF 800’000.00 – Hypothek rund CHF 4’800.00 gespart.

Warum jetzt – und nicht erst später?

Das aktuelle Zinsumfeld klingt beruhigend: stabil, tief, kalkulierbar. Genau das verleitet viele dazu, abzuwarten. Doch ein Blick auf die jüngere Geschichte zeigt, wie schnell sich das ändern kann.

Drei gute Gründe, jetzt zu handeln:

  • Geopolitische Risiken können Zinsen schnell bewegen. Handelskonflikte, Inflationsschocks oder ein Anziehen der europäischen Wirtschaft können die Kapitalmarktrenditen in wenigen Wochen deutlich nach oben treiben.
  • Festhypotheken sind an die Kapitalmärkte gekoppelt, nicht an den SNB-Leitzins. Selbst wenn die SNB still hält, können 10-jährige Festhypotheken steigen – wie wir es Ende 2025 bereits gesehen haben.
  • Planungssicherheit hat einen eigenen Wert. Wer weiss, was er zahlt, kann sein Budget verlässlich planen – unabhängig davon, was die SNB im nächsten Quartal entscheidet.

Wann lohnt sich die Forward-Hypothek besonders?

Die Forward-Hypothek ist nicht für jede Situation die optimale Lösung – aber in bestimmten Konstellationen ist sie kaum zu schlagen:

  • Ihre Hypothek läuft in 6 bis 24 Monaten aus
  • Sie bevorzugen Planungssicherheit gegenüber kurzfristiger Flexibilität
  • Sie erwarten, dass die Zinsen mittelfristig eher steigen als fallen
  • Sie möchten Ihre aktuelle Situation nutzen, bevor externe Faktoren die Konditionen verschlechtern

Was kostet mich das Abwarten?

Die meisten Hauseigentümerinnen und -eigentümer unterschätzen die Kostenauswirkungen eines Zinsanstiegs von nur einem Prozentpunkt. Dabei ist die Rechnung einfach:

Hypothek CHF1 % Zinsanstieg = … CHF/Jahr mehrÜber 10 Jahre: … CHF
500’000.005’000.0050’000.00
800’000.008’000.0080’000.00
1’200’000.0012’000.00120’000.00

* Vereinfachte Darstellung, ohne Berücksichtigung von Amortisation und Steuern

Warum HYPOPARTNER für die Forward-Hypothek?

Als unabhängiger Hypothekenvermittler haben wir keinen Anreiz, Ihnen ein bestimmtes Produkt einer bestimmten Bank zu empfehlen.

Das bedeutet für Sie konkret:

  • Wir prüfen, ob eine Forward-Hypothek in Ihrer Situation sinnvoll ist – oder ob eine andere Strategie besser passt
  • Wir holen Offerten von mehreren Hypothekargebern ein und verhandeln in Ihrem Namen
  • Sie erhalten eine fundierte, persönliche Empfehlung
  • Sie entscheiden – wir liefern die Grundlage dafür
Ihre Hypothek läuft in den nächsten 24 Monaten aus? Dann sollten wir jetzt über Ihre Möglichkeiten sprechen.

Fazit: Handeln, bevor der Markt es für Sie tut

Die Forward-Hypothek ist kein Wundermittel – aber sie ist ein kluges Instrument für alle, die Verantwortung für ihre Finanzierungskosten übernehmen wollen. Wer heute plant, spart morgen.

Die Frage ist nicht, ob die Zinsen irgendwann steigen werden. Die Frage ist:

Sind Sie vorbereitet, wenn es so weit ist?

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine persönliche Finanzberatung dar. Die genannten Zinssätze und Beispielrechnungen sind illustrativ und können je nach persönlicher Situation abweichen. HYPOPARTNER empfiehlt, alle Finanzierungsentscheide individuell und persönlich zu besprechen.

© 2026 HYPOPARTNER – Unabhängige Hypothekenvermittlung, Schweiz

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Verkauf Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses trotz laufender Hypothek – Ihre Optionen

Haus, Fenster

Steht der Verkauf Ihrer Immobilie bevor, aber die bestehende Hypothek läuft noch?
Das ist in der Schweiz ein häufiges Szenario – und es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Sie damit umgehen können. Entscheidend ist, frühzeitig die richtige Struktur zu wählen, um unnötige Kosten zu vermeiden.


1. Auflösung der Hypothek – wie wird das berechnet?

Wenn Sie Ihre Immobilie verkaufen und die Hypothek vorzeitig auflösen, verlangen die meisten Banken eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung (Zinsdifferenz).

Bei den meisten Schweizer Instituten erfolgt die Berechnung vereinfacht nach folgendem Prinzip:

Finanzierungsvolumen × Restlaufzeit × Differenz zwischen Ihrem Kundenzinssatz und dem aktuellen Wiederanlagesatz am Kapitalmarkt für die entsprechende Restlaufzeit

Je länger die verbleibende Laufzeit und je höher Ihr bestehender Zinssatz im Vergleich zum aktuellen Markt, desto höher kann diese Entschädigung ausfallen.


2. Übertragung der Hypothek auf eine neue Liegenschaft

Wenn Sie nach dem Verkauf wieder eine Immobilie erwerben, besteht in vielen Fällen die Möglichkeit, die bestehende Hypothek ganz oder teilweise auf das neue Objekt zu übertragen.

Dies kann besonders attraktiv sein, wenn Sie aktuell günstige Konditionen haben oder eine lange Laufzeit gesichert ist.

Voraussetzung ist in der Regel, dass der Kauf zeitlich abgestimmt erfolgt und die neue Liegenschaft bankseitig als gleichwertige Sicherheit akzeptiert wird.


3. Übertragung der Hypothek auf den Käufer oder Optimierung der Ausgangslage

In gewissen Fällen kann die bestehende Hypothek direkt an den Käufer der Immobilie übertragen werden. Voraussetzung dafür ist die Zustimmung der Bank sowie eine ausreichende Bonität des Käufers.

Zusätzlich bestehen weitere strategische Möglichkeiten, um die Situation zu verbessern:

Beispielsweise durch das Einbringen zusätzlicher Ertragsquellen zur Bank, wie Anlagevolumen, Sparguthaben oder weitere Vermögenswerte, welche die Gesamtbeziehung stärken können.

Auch die aktive Vermittlung der Käuferschaft an eine Finanzierung bei derselben Bank kann helfen, eine saubere Übergangslösung zu schaffen, selbst wenn keine direkte Hypothekenübernahme erfolgt.


4. Unsere Unterstützung bei Ihrer Entscheidung

Wir unterstützen Sie bei der strukturierten Analyse Ihrer Situation und zeigen Ihnen transparent auf:

• wie hoch eine mögliche Vorfälligkeitsentschädigung ausfällt
• welche Übertragungsoptionen realistisch umsetzbar sind
• welche Struktur bei einem Neukauf am sinnvollsten ist
• wie sich Verkauf und Neufinanzierung optimal koordinieren lassen

Ziel ist es, für Sie eine wirtschaftlich sinnvolle und langfristig tragfähige Lösung zu erarbeiten.


Fazit

Eine laufende Hypothek bedeutet nicht, dass Sie beim Verkauf Ihrer Immobilie eingeschränkt sind. Mit der richtigen Planung lassen sich unnötige Kosten vermeiden und attraktive Alternativen nutzen.

Lassen Sie Ihre Situation frühzeitig prüfen und profitieren Sie von einer klaren, unabhängigen Einschätzung.

 

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HYPOPARTNER Zinsupdate Dezember 2025: Tiefzinsen bleiben – Planung wird wichtiger

Mehrfamilienhaus, Häuser von oben

Die Renditen von Schweizer Staatsanleihen sowie die Zinssätze für Festhypotheken haben sich seit Mitte November leicht nach oben bewegt. Ursache dafür sind weniger innenpolitische Faktoren, sondern vielmehr eine veränderte Einschätzung der konjunkturellen Risiken und der internationalen Geldpolitik.

Trotz dieser Bewegung bleibt unsere übergeordnete Einschätzung klar: Das Tiefzinsumfeld in der Schweiz dürfte auch 2026 Bestand haben, wenn auch mit punktuellen Schwankungen bei den langfristigen Zinssätzen.

Prognose für Hypothekenzinsen – nächste 12 Monate (in Zahlen)

HypothekAktuelles Zinsniveau*Erwartete Bandbreite (12 Monate)
SARON-Hypothekca. 0.7 – 1.0 %ca. 0.7 – 1.0 %
Festhypothek 3 Jahreca. 1.1 – 1.4 %ca. 1.2 – 1.5 %
Festhypothek 5 Jahreca. 1.2 – 1.5 %ca. 1.3 – 1.6 %
Festhypothek 7–10 Jahreca. 1.6 – 1.9 %ca. 1.7 – 2.0 %
Festhypothek 15 Jahreca. 1.8 – 2.1 %ca. 2.0 – 2.3 %

* Stand per: 17.12.2025 – Richtwerte für gute Bonität, selbstgenutztes Wohneigentum, marktübliche Belehnung. Abhängig von Bank, Objekt und Struktur. Alle Angaben und Prognosen ohne Gewähr. Die genannten Werte stellen keine verbindlichen Offerten dar und können sich jederzeit aufgrund von Marktveränderungen ändern.

Aktuelle Markteinschätzung

Die jüngste Zinsbewegung ist primär am Kapitalmarkt entstanden. Insbesondere die CHF-Swap-Zinssätze, welche als Grundlage für die Preisgestaltung von Festhypotheken dienen, haben über mehrere Laufzeiten hinweg angezogen. Diese Entwicklung wirkt sich zeitverzögert auf die angebotenen Festhypothekarzinsen aus.

Gleichzeitig haben geopolitische und handelspolitische Entwicklungen die Konjunkturrisiken etwas entschärft. Die Wahrscheinlichkeit einer ausgeprägten wirtschaftlichen Abschwächung hat abgenommen – damit sinkt auch der Druck auf zusätzliche geldpolitische Lockerungen.

Geldpolitik: Stabilität statt Experimente

Die Schweizerische Nationalbank hält an ihrem aktuellen Kurs fest. Der Leitzins liegt weiterhin bei 0 Prozent, und aus heutiger Sicht spricht wenig dafür, dass sich daran im Jahr 2026 etwas ändert.

  • Inflation bleibt tief (rund 0,3 Prozent erwartet)
  • Deflation derzeit kein zentrales Szenario
  • Wirtschaftswachstum positiv, aber unter langfristigem Durchschnitt

Diese Kombination spricht klar für Zinsstabilität.

Warum Festhypotheken trotzdem leicht teurer werden können

Auch bei stabilem Leitzins können sich Hypothekarzinsen verändern:

  • Festhypotheken orientieren sich an Kapitalmarktzinsen
  • Internationale Entwicklungen wirken direkt auf Swap-Sätze
  • Besonders mittlere und lange Laufzeiten reagieren sensibel

Sollte sich der wirtschaftliche Ausblick weiter aufhellen, sind moderate Zinsanstiege bei Festhypotheken möglich – vor allem bei Laufzeiten ab 7 Jahren.

Strategische Einordnung: Absichern oder flexibel bleiben

Das aktuelle Zinsumfeld eröffnet zwei unterschiedliche, aber gleichermassen valide Strategien.

Einerseits kann es sinnvoll sein, sich heute langfristig abzusichern, um sich gegen einen möglichen weiteren Anstieg der Festhypothekarzinsen zu schützen. Gerade bei mittleren und längeren Laufzeiten ist der Aufwärtsdruck zuletzt spürbarer geworden.

Wer Planungssicherheit sucht und sein Zinsrisiko bewusst begrenzen will, kann mit einer Festhypothek Zinssicherheit „am Markt einkaufen“.

Andererseits bieten SARON-basierte Hypotheken weiterhin attraktive Konditionen für Kundinnen und Kunden, die sich Flexibilität leisten können. Solange das Zinsniveau tief bleibt, profitieren sie von:

  • aktuell günstigen Finanzierungskosten
  • hoher Anpassungsfähigkeit
  • der Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt in eine Festhypothek zu wechseln

Diese Strategie setzt jedoch voraus, dass Zinsentwicklungen aktiv verfolgt und rechtzeitig Entscheide getroffen werden.

Fazit

Das Schweizer Zinsumfeld bleibt auch 2026 tief – aber nicht spannungsfrei.
Die Unterschiede zwischen Hypothekarformen, Laufzeiten und Anbietern nehmen zu.

Wer frühzeitig plant und seine Finanzierung aktiv steuert, kann sich Zinssicherheit, Flexibilität und Kostenvorteile sichern.

Gerade bei Hypothekarablösungen empfehlen wir, sich 6 bis 18 Monate vor Ablauf mit den Optionen auseinanderzusetzen, um Marktchancen zu nutzen und Konditionen rechtzeitig zu sichern.

HYPOPARTNER unterstützt Sie dabei unabhängig und vorausschauend.

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HYPOPARTNER Zinsausblick – Oktober 2025

Einschätzung & Prognose (nächste 12 Monate)

Seit Mitte Juli haben die Schweizer Zinsen leicht nachgegeben, teilweise sind kurz- und mittelfristige Renditen sogar ins Negative gefallen. Auslöser war die Ankündigung der US-Notenbank, ihren Leitzins im September um 0,25 Prozentpunkte zu senken.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im September hingegen keine weitere Senkung vorgenommen und den Leitzins bei 0 % belassen. Das ist bemerkenswert, da die SNB seit März 2024 sechs Mal in Folge gesenkt hatte. Gründe für die Pause: Der jüngste leichte Anstieg der Inflation verringert die Deflationssorgen, und auch der Franken hat sich nur moderat verteuert. In diesem Umfeld sieht die SNB aktuell keinen Bedarf, die Zinsen erneut in den negativen Bereich zu senken.

Einschätzung HYPOPARTNER: Der Leitzins dürfte auch in den kommenden Quartalen stabil bei 0 % bleiben. Solange die SNB diesen Kurs hält, bewegen sich auch längerfristige Renditen und Hypothekarzinsen voraussichtlich innerhalb der aktuellen Bandbreite. Besonders bei SARON-Hypotheken ist von einer Seitwärtsbewegung auszugehen.

Ein Szenario mit negativen Leitzinsen wäre nur denkbar, wenn die Weltwirtschaft in eine Rezession abgleitet und die grossen Zentralbanken weltweit stark lockern. Um eine deutliche Frankenaufwertung zu verhindern, könnte die SNB in einem solchen Fall gezwungen sein, den Leitzins zu senken. Dies würde auch die langfristigen Zinsen nach unten drücken.

Prognose für Hypothekenzinsen

Laufzeit / HypothekentypAktueller Richtwert*Erwartete Entwicklung in 12 Monaten
SARON-Hypothekca. 0,55 %weitgehend stabil, mit möglichen kleineren Schwankungen
Festhypothek 3 Jahreca. 0,93 %leichter Anstieg möglich, aber begrenzt
Festhypothek 5 Jahreca. 1,07 %moderater Aufwärtstrend denkbar
Festhypothek 10 Jahreca. 1,40 %bei Marktdruck oder Inflation könnte eine Erhöhung eintreten
Festhypothek 15 Jahreca. 1,58 %langfristig moderater Zinsanstieg möglich

* Richtwerte laut hypo-partner.ch, gültig bei guter Bonität und guter Objektqualität.

Die Haupttendenz: kurzfristige Stabilität, mittelfristig leicht steigender Trend, besonders bei längeren Laufzeiten.

Bedeutung & Empfehlungen für Kunden

  1. Nutzung aktueller Zu­stände:
    Die derzeitigen Zinsniveaus bieten eine gute Gelegenheit, Hypothekenverträge zu prüfen, zu überarbeiten oder neu abzuschliessen — insbesondere bei einem Wechsel in Festhypotheken mit längerer Laufzeit.
  2. Frühzeitige Planung & Absicherung:
    Gerade bei Hypotheken mit bevorstehendem Laufzeitende lohnt es sich, frühzeitig Offerten einzuholen und zukünftige Zinsentwicklungen im Blick zu haben — so kannst du rechtzeitig reagieren, bevor die Zinsen steigen.
  3. Anpassung an individuelle Faktoren:
    Diese Prognose gilt für „Standardfälle“ (gute Bonität, gute Objektqualität). Abweichende Faktoren (schlechte Bonität, hohe Belehnung, spezielle Objektbedingungen) können zu höheren Margen führen.

Fazit

Mit den aktuell publizierten Richtwerten von hypo-partner.ch starten wir in eine Phase, in der Zinsstabilität zu erwarten ist, aber moderate Aufwärtsbewegungen bei Festhypotheken nicht ausgeschlossen sind. Es bleibt wichtig, Zinsentwicklungen im Auge zu behalten und Hypotheken strategisch zu planen.

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Früh dran lohnt sich: Warum es sinnvoll ist, Hypotheken rechtzeitig zu prüfen

Viele Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer beschäftigen sich erst kurz vor Ablauf ihrer Hypothek mit einer Verlängerung. Doch gerade im aktuellen Marktumfeld kann es sich lohnen, deutlich früher aktiv zu werden – idealerweise 12 bis 18 Monate vor dem Fälligkeitstermin.

Warum frühe Planung ein Vorteil ist

Die Hypothekarzinsen haben sich zuletzt auf einem stabilen Niveau bewegt – aber das kann sich schnell ändern. Wer sich früh mit seiner Anschlussfinanzierung beschäftigt, verschafft sich einen wichtigen Spielraum, um:

  • die Zinsentwicklung über einen längeren Zeitraum zu beobachten,
  • flexibel auf Marktbewegungen zu reagieren, und
  • sich bei Bedarf günstige Konditionen frühzeitig zu sichern – etwa mit einer Vorausfixierung.

Ein zusätzlicher Aspekt, den viele unterschätzen:
Die Abwicklung von Hypothekarverlängerungen oder -ablösungen nimmt bei den Banken zunehmend mehr Zeit in Anspruch. Grund dafür ist unter anderem die starke Auslastung im Finanzierungsgeschäft und die wachsenden regulatorischen Anforderungen. Wer spät dran ist, riskiert Verzögerungen – etwa beim Versand von Offerten, bei internen Freigaben oder bei der Koordination zwischen alter und neuer Bank.

Wie wir Sie unterstützen

Bei HYPOPARTNER begleiten wir unsere Kundinnen und Kunden aktiv durch diesen Prozess. Wir analysieren gemeinsam mit Ihnen, welcher Zeitpunkt und welches Modell für Ihre individuelle Situation am besten passt – und behalten dabei nicht nur die Zinsen, sondern auch Ihre Lebensplanung, Ihre Bankbeziehung und alle verfügbaren Optionen im Blick.

Ob Sie in 6 oder 18 Monaten verlängern: Eine rechtzeitige Einschätzung kann unnötigen Druck kurz vor Ablauf vermeiden und gleichzeitig helfen, überraschend gute Konditionen zu verhandeln.

Unser Tipp

Es geht nicht darum, die „richtige Zinsprognose“ zu treffen – sondern um eine kluge Vorbereitung mit ausreichend zeitlichem Spielraum. Sprechen Sie frühzeitig mit uns, damit Sie entspannt und fundiert entscheiden können, wenn es soweit ist – und damit auch die Bankseite genügend Zeit für eine saubere Abwicklung hat.

Zinsprognose Schweiz – April 2025

Mehrfamilienhäuser

Inflation unter Kontrolle, aber Risiken bleiben: Was bedeutet das für die Hypothekarzinsen?

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat bei ihrer ersten Zinssitzung 2025 für eine Überraschung gesorgt und den Leitzins erneut gesenkt: von 0.50 % auf 0.25 %. Als Hauptgründe nennt die SNB den geringen Preisdruck sowie die nach wie vor bestehenden Abwärtsrisiken für die Inflation. Zwar dürfte eine expansivere Fiskalpolitik in Europa mittelfristig positive Impulse liefern, doch geopolitische Spannungen und insbesondere neue Handelsbarrieren aus den USA dämpfen den globalen Ausblick.

Die mittelfristige Inflationsprognose der SNB bewegt sich bereits im unteren Bereich ihres Zielbandes von 0 bis 2 %. Ohne Zinssenkung wäre sie gar weiter gesunken. Deshalb bleibt die SNB bereit, bei Bedarf weitere geldpolitische Massnahmen zu ergreifen – inklusive Interventionen oder gar einer Rückkehr zu Negativzinsen.

Konjunkturausblick: Binnennachfrage als Stabilisator

Die Exportdynamik der Schweiz wird 2025 durch die internationalen Rahmenbedingungen gebremst, insbesondere durch höhere US-Zölle und eine abkühlende globale Nachfrage. Eine wichtige Stütze bleibt die Binnennachfrage, die vom weiterhin robusten Arbeitsmarkt und moderat steigenden Löhnen getragen wird. Dennoch dürfte sich das Wachstum gegenüber dem Vorjahr abschwächen.

Die Teuerung bleibt in der Schweiz weiterhin tief: Für 2025 rechnen wir mit einer durchschnittlichen Inflationsrate von rund 0.3 %, 2026 dürfte sie gemäss Prognosen auf 0.8 % steigen.

Zinsen: Stabilisierung auf tiefem Niveau – mit Abwärtspotenzial

Die SNB dürfte ihren Leitzins bei 0.25 % belassen, solange keine neue Wachstumsdelle oder ein rasanter Inflationsrückgang erfolgt. Kurzfristig erwarten wir bei den Swapsätzen kaum Bewegung. Sollte sich der Franken erneut aufwerten oder die EZB ihre Zinsen deutlicher senken, wäre auch eine nochmalige Senkung durch die SNB nicht ausgeschlossen.

Langfristige Zinsen, insbesondere der 10-jährige CHF-Swapsatz, zeigen sich nach einem vorübergehenden Anstieg zuletzt wieder stabil. Auf Jahressicht erwarten wir lediglich einen leichten Anstieg auf rund 0.8 %. Das dürfte auch die Entwicklung der langfristigen Festhypotheken beeinflussen: Ein starker weiterer Zinsanstieg scheint im aktuellen Umfeld wenig wahrscheinlich.

Fazit für Hypothekarnehmer

Wer in naher Zukunft eine Hypothek abschliessen oder verlängern will, darf sich weiterhin über ein historisch tiefes Zinsumfeld freuen. Die Unsicherheiten bleiben zwar bestehen, doch eine abrupte Zinswende nach oben ist derzeit nicht in Sicht. Ob SARON oder Festhypothek: Der Zeitpunkt bleibt günstig – eine individuelle Beratung und regelmässige Marktbeobachtung bleiben jedoch essenziell.

Wir von HYPOPARTNER verfolgen die Entwicklungen laufend und unterstützen Sie dabei, die optimale Finanzierungsstrategie für Ihre Immobilie zu finden.

Aktuelle Zinssätze von HYPOPARTNER per 15.04.2025

SARON-Hypothek
ab 0.76% (SARON 0.21% + Marge 0.55%)

Festhypothek 3 Jahre
ab 0.92%

Festhypothek 5 Jahre
ab 1.11%

Festhypothek 10 Jahre
ab 1.44%

Festhypothek 15 Jahre
ab 1.56%

Yannick Dobler verstärkt HYPOPARTNER ab April 2025

Mit Freude möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich Yannick Dobler per April 2025 als neuen Partner bei HYPOPARTNER gewinnen konnte!

Mit grossem Engagement konnte ich HYPOPARTNER seit Juni 2021 am Markt erfolgreich etablieren und zahlreiche Partnerschaften mit Banken, Maklern, Versicherungen und weiteren Geschäftspartnern schliessen.

Dank des gegenseitigen Vertrauens darf ich ein hohes und stetig wachsendes Kundenaufkommen verzeichnen – dafür bedanke ich mich herzlich!

Deshalb ist es nun an der Zeit, die Firma strategisch zu verstärken, um dem kontinuierlichen Wachstum gerecht werden und unsere Servicequalität hochhalten zu können.

Yannick Dobler bringt nicht nur langjährige Erfahrung aus dem Finanz- und Automobilbereich mit, sondern hat auch diverse Führungsfunktionen erfolgreich ausgeübt. Diese breite Expertise wird die Firma bereichern, indem wir neue Perspektiven und zusätzliche Erfahrung in unserer Zusammenarbeit gewinnen.

Ich bin überzeugt, dass Yannick Dobler mit seiner Erfahrung und seinem Engagement massgeblich dazu beitragen wird, unsere Firma weiterzuentwickeln und unsere Dienstleistungsqualität weiter zu verbessern.

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen weiterhin partnerschaftlich zusammenzuarbeiten und neue Möglichkeiten zu erschliessen. Willkommen im Team, Yannick!

Zinsentwicklung 2025: Was Eigenheimbesitzer und Investoren jetzt wissen müssen

Die Hypothekarzinsen in der Schweiz steigen wieder an – ein Trend, der sowohl Eigenheimbesitzer als auch Investoren vor neue Herausforderungen stellt. Doch was steckt hinter dieser Entwicklung, und wie können Sie davon profitieren? Wir bei HYPOPARTNER beleuchten die Hintergründe und zeigen, wie Sie auch in dieser Phase die besten Finanzierungslösungen finden.


Warum steigen die Zinsen wieder?

Noch vor wenigen Monaten befanden sich die Hypothekarzinsen auf einem Tiefpunkt. Dank der Zinssenkungen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) profitierten viele Kunden von historisch günstigen Konditionen. Doch seit Kurzem zeigt die Kurve wieder nach oben:

  • Der Kapitalmarktzinssatz in CHF für 5 Jahre ist um 0.25% gestiegen, was direkte Auswirkungen hat für die Zinssätze der Festhypotheken.
  • Der Kapitalmarktzinssatz in CHF für 10 Jahre ist ebenfalls um 0.25% gestiegen.

Die Gründe?

  1. Kapitalmarktzinsen steigen: Besonders in den USA haben massive Verkäufe von Anleihen die Renditen nach oben getrieben. Dieser Effekt strahlt auch auf Europa und die Schweiz aus.
  2. Inflation bleibt hartnäckig: Die globalen Inflationstrends sorgen für Unsicherheit und treiben die Kosten für Geldbeschaffung der Banken in die Höhe.
  3. Basel III und strengere Eigenkapitalvorschriften: Seit Anfang des Jahres gelten neue Anforderungen an Banken. Diese müssen für Kredite mehr Eigenmittel hinterlegen, was in der Folge zu leicht höheren Zinsen führt.

Basel III: Was bedeutet das für Ihre Finanzierung?

Die Einführung der neuen Basel-III-Regeln hat unterschiedliche Auswirkungen – je nachdem, ob Sie ein Eigenheim finanzieren oder in eine Renditeliegenschaft investieren:

Für Eigenheimbesitzer:

  • Bei moderater Belehnung (z. B. unter 65 %) bleiben die Auswirkungen gering.
  • Wer jedoch hohe Belehnungen benötigt, könnte mit strengeren Anforderungen oder leicht höheren Zinsen konfrontiert werden.

Für Renditeliegenschaften:

  • Investoren müssen sich auf höhere Zinsen einstellen, da Banken in diesem Segment oft strengere Margen kalkulieren.
  • Die Finanzierung könnte insgesamt selektiver werden – ein Vorteil für Kunden, die mit einem unabhängigen Berater wie HYPOPARTNER arbeiten.

Wie Sie von der aktuellen Situation profitieren können

Die Zinsentwicklung birgt Risiken, aber auch Chancen. Mit einer klugen Strategie können Sie die beste Finanzierung für Ihre Bedürfnisse sicherstellen:

  1. Jetzt Zinsen vergleichen:
    Die Margen und Konditionen unterscheiden sich von Bank zu Bank. Unsere Aufgabe ist es, für Sie die attraktivsten Angebote zu finden – unabhängig und transparent.
  2. Festhypothek oder SARON?
    Während Festhypotheken derzeit etwas teurer werden, bleiben SARON-Hypotheken oft günstiger und bieten Flexibilität. Wir helfen Ihnen, die Vor- und Nachteile abzuwägen.
  3. Planen Sie langfristig:
    Die Zinsen könnten in den nächsten Monaten wieder sinken – oder weiter steigen, falls globale Faktoren wie Inflation oder Kapitalmarkttrends anhalten. Lassen Sie uns gemeinsam eine Strategie entwickeln, die zu Ihrer Finanzsituation passt.

Unsere Empfehlung: Beratung nutzen

Ob Eigenheim oder Renditeliegenschaft – die aktuelle Marktlage erfordert Weitblick und eine genaue Analyse Ihrer Optionen. Bei HYPOPARTNER stehen wir Ihnen zur Seite, um die perfekte Finanzierungslösung zu finden.

  • Sind Sie Eigenheimbesitzer? Wir prüfen Ihre bestehende Hypothek und zeigen Ihnen, wie Sie trotz steigender Zinsen sparen können.
  • Planen Sie eine Investition? Wir entwickeln für Sie ein massgeschneidertes Finanzierungskonzept, das sowohl Ihre Renditeziele als auch die neuen Anforderungen berücksichtigt.

dario.sauter@hypo-partner.ch

+41 79 531 35 45

Zinsprognose und aktuelle Marktentwicklungen: Chancen für Hypothekarnehmer nutzen

Die jüngsten Entwicklungen auf dem Hypothekenmarkt eröffnen sowohl für neue wie auch bestehende Finanzierungen interessante Perspektiven. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat den Leitzins im Dezember 2024 erneut gesenkt – um 50 Basispunkte auf ein Niveau von 0,50 %. Diese Massnahme steht im Kontext einer stabilen Inflation unter 2 % sowie zunehmender Unsicherheiten in der Eurozone. Besonders die fragile Konjunktur und politische Spannungen beeinflussen das globale Zinsumfeld.

Aktuelle Hypothekarzinsen: Was bedeutet das für Sie?

Die Zinssenkung zeigt bereits Wirkung. SARON-basierte Hypotheken profitieren unmittelbar, da deren Zinssatz direkt an die Geldpolitik gekoppelt ist. Für Festhypotheken mit mittleren und langen Laufzeiten ist der Spielraum für weitere Senkungen hingegen begrenzt, da die Kapitalmärkte diese Entwicklung bereits vorweggenommen haben. Die Renditen von 10-jährigen Schweizer Staatsanleihen – ein wichtiger Indikator für langfristige Hypothekarzinsen – sind in den letzten Wochen stark gefallen und liegen auf einem historisch tiefen Niveau.

Wie könnten sich die Zinsen in den nächsten Monaten entwickeln?

Die Markterwartungen deuten darauf hin, dass die SNB ihren Kurs der Zinssenkungen im Jahr 2025 fortsetzen könnte. Experten rechnen mit einer Reduktion auf 0,25 % im ersten Halbjahr. Während dies für variable Hypotheken wie SARON-Modelle weiteres Potenzial für tiefere Kosten schafft, dürften Festhypotheken auf mittlere Sicht weitgehend stabil bleiben.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Entscheidung?

Die Antwort hängt stark von Ihrer individuellen Situation ab. Hypothekarnehmer, die Planungssicherheit und Stabilität wünschen, sollten das aktuelle Zinsniveau für Festhypotheken nutzen. Die Konditionen bieten weiterhin eine hervorragende Möglichkeit, sich langfristig vor steigenden Zinsen abzusichern. Wer flexibel bleiben möchte oder kurzfristige Kostenvorteile sucht, könnte von einem Wechsel zu SARON-basierten Modellen profitieren, die in den kommenden Monaten nochmals günstiger werden könnten.

Welche Einflussfaktoren sollten Sie im Blick behalten?

Neben der SNB-Politik spielen auch externe Faktoren eine entscheidende Rolle. Die anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheiten in der Eurozone, mögliche Energiepreissteigerungen sowie geopolitische Spannungen können kurzfristige Schwankungen im Zinsumfeld auslösen. Gleichzeitig bleibt die globale Inflation moderat, was die Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen durch die SNB verringert.

Unsere Empfehlung für Ihre Finanzierung

Jetzt ist der richtige Moment, Ihre Strategie zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen. Überlegen Sie, welche Ziele Sie mit Ihrer Finanzierung verfolgen:

  • Sicherheit: Sichern Sie sich langfristig tiefe Zinsen mit einer Festhypothek.
  • Flexibilität: Profitieren Sie von kurzfristigen Einsparungen mit einer SARON-basierten Hypothek.

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