Nachhaltige Heizungsmethoden: Ein Schlüssel zu günstigeren Hypotheken

In Zeiten des Klimawandels und steigender Energiepreise rückt das Thema Nachhaltigkeit immer mehr in den Fokus. Eine besonders interessante Entwicklung ist die Möglichkeit, durch nachhaltige Heizungsmethoden günstigere Hypotheken zu erhalten. Dieser Blog-Beitrag beleuchtet, wie dies funktioniert und warum es sowohl für Hausbesitzer als auch für die Umwelt von Vorteil ist.

Was sind nachhaltige Heizungsmethoden?

Nachhaltige Heizungsmethoden sind Systeme, die umweltfreundlicher und energieeffizienter sind als herkömmliche Heizsysteme. Hierzu gehören beispielsweise:

  • Wärmepumpen: Diese nutzen die natürliche Wärme aus der Luft, dem Wasser oder dem Boden und wandeln sie in Heizenergie um.
  • Solarthermie: Solarthermieanlagen nutzen die Sonnenenergie zur Erwärmung von Wasser, das dann für Heizung und Warmwasser genutzt wird.
  • Biomasseheizungen: Diese Heizungen verbrennen organische Materialien wie Holzpellets oder Hackschnitzel und sind CO₂-neutral, da sie nur so viel CO₂ freisetzen, wie die Pflanzen während ihres Wachstums aufgenommen haben.
  • Fernwärme: Hierbei wird die Wärme, die in Kraftwerken oder Industrieanlagen als Abfallprodukt entsteht, genutzt und in Wohngebäude geleitet.

Warum fördern Banken nachhaltige Heizungsmethoden?

Banken und Kreditinstitute haben ein zunehmendes Interesse daran, nachhaltige Projekte zu unterstützen. Dies liegt an mehreren Faktoren:

  1. Risikoreduzierung: Gebäude mit energieeffizienten Heizsystemen haben in der Regel niedrigere Betriebskosten. Dies verringert das Risiko von Zahlungsausfällen, da die Besitzer weniger für Energie aufwenden müssen.
  2. Wertsteigerung der Immobilie: Nachhaltige Heizsysteme erhöhen den Wert einer Immobilie. Ein höherer Immobilienwert bietet der Bank eine bessere Absicherung für die Hypothek.
  3. Förderprogramme und staatliche Anreize: Regierungen auf der ganzen Welt bieten finanzielle Anreize und Förderprogramme für nachhaltiges Bauen und Renovieren. Banken können durch die Vermittlung solcher Kredite ebenfalls profitieren.
  4. Öffentlichkeitsarbeit und Image: Banken, die nachhaltige Projekte fördern, können ihr Image verbessern und sich als umweltbewusste Institutionen positionieren. Dies ist in einer zunehmend umweltbewussten Gesellschaft ein wichtiger Wettbewerbsvorteil.

Wie bekommt man eine günstigere Hypothek durch nachhaltige Heizungsmethoden?

Um eine günstigere Hypothek zu erhalten, sollten folgende Schritte beachtet werden:

  1. Beratung einholen: Sprechen Sie mit HYPOPARTNER über die Möglichkeiten einer nachhaltigen Heizungsmodernisierung und die entsprechenden Hypothekenkonditionen.
  2. Nachhaltigkeitszertifikate: Stellen Sie sicher, dass Ihre nachhaltigen Heizsysteme zertifiziert sind und den aktuellen Standards entsprechen. Zertifikate wie das Energieeffizienzlabel können hierbei hilfreich sein.
  3. Förderprogramme nutzen: Informieren Sie sich über staatliche Förderprogramme, die den Einbau nachhaltiger Heizsysteme unterstützen. Diese Programme können Ihre Investitionskosten senken und gleichzeitig die Attraktivität Ihrer Hypothek erhöhen.
  4. Langfristige Einsparungen darlegen: Erstellen Sie eine Kosten-Nutzen-Analyse, die die langfristigen Einsparungen durch geringere Energiekosten aufzeigt. Dies kann die Bank überzeugen, Ihnen bessere Konditionen anzubieten.
  5. Grüne Hypotheken suchen: Einige Banken und Versicherungen bieten spezielle «grüne Hypotheken» an, die niedrigere Zinssätze für umweltfreundliche Bauprojekte und Renovierungen beinhalten. Recherchieren Sie solche Angebote und vergleichen Sie die Konditionen.

Vorteile für Hausbesitzer und Umwelt

Der Einbau nachhaltiger Heizsysteme und die damit verbundene Möglichkeit, günstigere Hypotheken zu erhalten, bieten zahlreiche Vorteile:

  • Kosteneinsparungen: Nachhaltige Heizsysteme sind in der Regel effizienter und führen zu niedrigeren Heizkosten. Diese Einsparungen können die höheren Anschaffungskosten im Laufe der Zeit ausgleichen.
  • Wertsteigerung: Immobilien mit energieeffizienten Heizsystemen sind oft wertvoller und attraktiver für potenzielle Käufer.
  • Umweltschutz: Durch die Nutzung nachhaltiger Heizmethoden wird der CO₂-Ausstoß reduziert, was einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leistet.
  • Zukunftssicherheit: Nachhaltige Heizsysteme sind oft zukunftssicher, da sie weniger von fossilen Brennstoffen abhängig sind, deren Preise in der Zukunft weiter steigen könnten.

Fazit

Nachhaltige Heizungsmethoden sind nicht nur gut für die Umwelt, sondern können auch finanziell attraktiv sein. Durch den Einbau solcher Systeme können Hausbesitzer von günstigeren Hypotheken profitieren und langfristig Kosten sparen. Zudem tragen sie zur Wertsteigerung ihrer Immobilie bei und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Wer sich über die Möglichkeiten informiert und entsprechende Schritte unternimmt, kann somit sowohl ökonomisch als auch ökologisch profitieren.

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Wie haben sich die Hypothekarzinssätze in den ersten 6 Wochen im neuen Jahr entwickelt? – Wie geht es nun weiter?

Entwicklung der Zinsen im Jahr 2024
Nachdem überraschend vor 4 Tagen die niedrige Inflationsdaten in der Schweiz veröffentlicht wurden, zeigte der Schweizer Franken gegenüber dem Dollar und dem Euro eine deutliche Schwäche.

Die im Januar überraschend niedrige Inflation, die um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr stiegen, lagen deutlich unter den Erwartungen von Ökonomen, die eine Teuerungsrate zwischen 1,5 und 2,2 Prozent prognostiziert hatten. Daraufhin sind die Zinssätze stark gesunken, aber bereits gestern Freitag, am 16.02.24 wieder stark gestiegen.

Die Kapitalmarktzinssätze sind die Basis für viele Kapitalgeber für die Definierung der Zinssätze für Festhypotheken. Die individuelle Marge und die Risikozuschläge der Bank werden hier noch dazugerechnet und dies ergibt schlussendlich den Kundenzinssatz. Der Kapitalmarktzinssatz für 10 Jahre in CHF ist beispielsweise im Jahr 2024 um 19.8% gestiegen.

Kapitalmarktzinssatz für verschiedene Laufzeiten

CHF 3 Jahre                   1.09% (03.01.24)                              1.22% (16.02.24)

CHF 5 Jahre                   1.08% (03.01.24)                              1.24% (16.02.24)

CHF 10 Jahre                 1.16% (03.01.24)                              1.39% (16.02.24)

Wie geht es nun weiter?

Dieser starke Rückgang der Inflation in der Schweiz im Januar könnte bedeuten, dass die Inflationsrate die Prognose der Schweizerischen Nationalbank für das erste Quartal von 1,8 Prozent deutlich verfehlen wird. Dies erhöht die Erwartung, dass die Schweizerische Nationalbank möglicherweise als erste Zentralbank der G10-Staaten in diesem geldpolitischen Zyklus die Zinsen senken könnte.

Eine potenzielle Zinssenkung würde die Zinsdifferenz zwischen der Schweiz und anderen Währungsräumen, insbesondere der Eurozone und den USA, vergrößern. Dies könnte wiederum zu einer Abwertung des Frankens gegenüber den Vergleichswährungen führen. Mit anderen Worten: Wenn die Zinsen sinken, wird der Franken im Vergleich zu anderen Währungen günstiger.

Die Schweizer Währungshüter treffen in der Regel viermal im Jahr Entscheidungen über die Zinsen, und die nächste geldpolitische Lagebeurteilung ist für den 21. März 2024 geplant.

HYPOPARTNER Empfehlung

Das Jahr 2024 soll das Jahr der Zinssenkungen werden von den Nationalbanken. Die potenziellen Zinssenkungen der Schweizer Nationalbank sind bereits in den Festhypotheken eingepreist. Die Prognosen des Leitzinses der Schweizer Nationalbank gehen aus Expertensicht sehr weit auseinander. Hier mal eine Übersicht.

 Juni 2024September 2024Dezember 2024Ende 2025
J. Safra Sarasin1.50%1.25%1.00%1.00%
Migros Bank1.75%1.50%1.50%1.50%
Pictet1.75%1.50%1.25%0.50%
Raiffeisen Schweiz1.75%1.50%1.50%
St. Galler Kantonalbank1.75%1.75%1.75%1.25%
UBS1.50%1.25%1.00%1.00%
Zürcher Kantonalbank1.75%1.70%1.50%1.50%
Mittelwert1.71%1.53%1.42%1.15%
Quelle: www.cash.ch

Die meisten Experten rechnen mit einer Senkung des Leitzinssatzes. Die Differenz der SARON-Hypotheken zu den kurz- bis mittelfristigen Festhypotheken betragen ca. 0.50% bis 0.60%. Daher bleiben Festhypotheken aktuell ziemlich attraktiv.

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Die Zinssätze für kurz- bis mittelfristige Festhypotheken in der Schweiz gibt es für unter 2.00%. Wie geht es weiter?

Aktuelle Entwicklung

Seit dem Entscheid der Schweizer Nationalbank, im September 2023 den Leitzinssatz bei 1.75% zu belassen, sind die Zinssätze für Festhypotheken stark zurückgekommen. Die kurz-/mittelfristigen Festhypotheken sind davon am stärksten betroffen. Der Rückgang der Inflation weltweit hat dazu geführt, dass weder die US-Notenbank FED noch die Europäische Zentralbank die Leitzinsen weiter erhöhen.

Kapitalmarktzinssätze in CHF (Basis für Zinssätze bei Festhypotheken)

Kapitalmarktzinssatz in CHF 3 Jahre                 

19.09.2023                                                          

1.8275%                                                              

01.11.2023                                                         

1.3275%                                                              

Kapitalmarktzinssatz in CHF 5 Jahre

19.09.2023

1.7875%

01.11.2023

1.3525%

Die Kapitalmarktzinssätze sind teilweise bis zu 0.50% zurückgekommen innerhalb von 1 ½ Monaten.

Wie sehen die Entwicklungen aus?

Es hängt vieles von der Entwicklung der Inflation aus. Es gibt einige Risiken, wie zum Beispiel die politischen Unsicherheiten. Insgesamt erwarten die Märkte, dass die Zinssätze in der Schweiz stabil bleiben oder sogar noch weiter zurückkommen. In der 2. Hälfte im 2024 rechnet man sogar damit, dass die Zentralbanken erste Zinssenkungen vornehmen könnten.

HYPOPARTNER Empfehlung

Die kurz-/mittelfristigen Festhypotheken sind aktuell deutlich attraktiver als die SARON-Hypothek. Aktuell kann es Sinn machen sich die attraktiven Konditionen mit kurz- bis mittelfristigen Festhypotheken zu sichern.

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Wie sehen die Zinsaussichten in der Schweiz aus für das letzte Quartal in diesem Jahr?

Aktuelle Situation

Die Schweizer Nationalbank hat vor knapp 2 Wochen beschlossen, den SNB-Leitzins bei 1,75% unverändert zu lassen. Diese Entscheidung wurde getroffen, um trotz der in den letzten Quartalen verschärften Geldpolitik weiterhin dem bestehenden Inflationsdruck entgegenzuwirken. Der Markt hatte mit einer weiteren Erhöhung von 0.25% auf 2.00% gerechnet.

Ein Grund für die Entscheidung ist die Inflation, die immer weiter zurückgekommen ist über die letzten Monate und im August 2023 noch bei 1.6% lag. Die Inflationsprognose gem. SNB für das Jahr 2024 liegt in der Schweiz bei 1.9% und somit im Bereich der Preisstabilität.

Übersicht Inflation und Zinssätze

Quelle: UBS Quotes

Die Zinssätze in der Schweiz sowie auch die Inflation sind im weltweiten Vergleich immer noch auf einem sehr moderaten Niveau.

Einschätzung von HYPOPARTNER für die Zinssatzentwicklung in der Schweiz


Es sieht so aus, als ob die Schweizerische Nationalbank (SNB) ihren Zyklus der Zinsanhebungen abgeschlossen hat. Dies wird voraussichtlich nur begrenzte Auswirkungen auf die langfristigen Zinsen haben. Schon vor der letzten Einschätzung der geldpolitischen Lage war abzusehen, dass die Phase der Zinsanhebungen in absehbarer Zeit enden würde und Zinssenkungen im Jahr 2024 in Erwägung gezogen werden könnten.

Hauptgegner für die Zinssenkungen werden die Risiken für eine erneute höhere Inflation sein. Die künftig erhöhten Mieten durch den Anstieg des Referenzzinssatzes und die steigenden Energiekosten könnten hier eine entscheidende Rolle spielen.

HYPOPARTNER rechnet bis Ende des Jahres mit stagnierenden Zinssätzen bei den Festhypotheken.

Aktuelle Zinssätze bei HYPOPARTNER für SARON und Festhypotheken

(per 05.10.2023, alle Angaben ohne Gewähr)

Festhypothek 3 Jahre                               ab 2.24%

Festhypothek 5 Jahre                               ab 2.25%

Festhypothek 10 Jahre                             ab 2.40%

SARON-Marge                                         ab 2.20%

(SARON: 1.70% + Marge: 0.50%)

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Wie sind die aktuellen Entwicklungen am Schweizer Hypothekenmarkt?

Die Zinssätze für Festhypotheken sind in der Schweiz seit der letzten Einschätzung von HYPOPARTNER im April zurückgekommen. Einige Experten gehen davon aus, dass der Höhepunkt des Zinsanstieges nun erreicht ist. Was sind die Gründe dafür?

Aktuelle Situation

Die Inflation ist weiter gesunken von 2.9% im März 2023 auf 2.6% im April 2023. Das Zielband der Inflation von der SNB von maximal 2.0% rückt damit immer näher. Ein weiter Grund ist der Rückgang der Bautätigkeit.

Ein weiterer Stützpunkt für tiefere Zinsaussichten ist der Rückgang der Bautätigkeit in der Schweiz. Höhere Finanzierungskosten, grössere Baukosten und die knappe Renditeaussichten im Verhältnis zum Risiko sind Gründe dafür. Durch die Zuwanderung und Wohnungsknappheit kommt die Schweiz unter Druck die Rahmenbedingungen für Bautätigkeiten attraktiver zu gestalten.

Die Inflation in Europa und USA liegen bei über 5.0%, daher wurde der Leitzins der jeweiligen Nationalbanken erneut erhöht und die Leitzinsen liegen mittlerweile deutlich über den Zinsen in der Schweiz.

Ausblick

Im Juni 2023 rechnet HYPOPARTNER mit einem weiteren Zinsschritt von 0.25%. Damit würde der Leitzins der Nationalbank bei 1.75% liegen. Anschliessend rechne ich mit keinen weiteren Zinsschritten in diesem Jahr in der Schweiz.

Der Referenzzinssatz wird durch die erhöhten Geldmarkt-/Festhypotheken vermutlich im Sommer oder Herbst 2023 steigen. Damit werden auch die Mieten in der ganzen Schweiz steigen. Diese Entwicklung wird die Inflation nochmals befeuern, da Wohnen und Energie über 25% des Schweizerischen Warenkorbs ausmachen.

Die Zinssätze für Festhypotheken sind seit Mitte April teilweise um fast 0.30% zurückgekommen. Es lohnt sich bei Verlängerungen und anstehenden Käufen/Finanzierungen, sich frühzeitig Gedanken zu machen und eine Strategie zu definieren.

 Gerne unterstütze ich Sie bei Ihrem Anliegen.

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Kann ich meine Liegenschaft oder Wohnung in Deutschland zu attraktiveren Zinskonditionen in CHF in der Schweiz fixieren?

Aktuelle Zinssituation

Die Zinskonditionen in der Schweiz in CHF sind deutlich tiefer als in Deutschland und Europa. Der Leitzins in der Schweiz liegt bei 1.50% und der Leitzins der Europäischen Zentralbank bei 3.50%. Die Zinsdifferenz ist auch auf dem Hypothekar- und Immobilienmarkt in Deutschland spürbar. Dies hat vor allem damit zu tun, dass die Inflationsraten in Europa und in Deutschland spürbar höher waren und sind als in der Schweiz. Die höheren Zinserhöhungen seit der Tiefzinsphase in Europa im Gegensatz zur Schweiz sollte die Inflation schnellstmöglich eindämmen.

Quelle: UBS Quotes

Gibt es Schweizer Finanzinstitute, die Liegenschaften oder Wohnungen in Deutschland in CHF finanzieren?

Viele Schweizer Bankinstitute haben sich aus dem Hypothekargeschäft in Deutschland zurückgezogen und bieten keine Finanzierungen mehr an für Liegenschaften oder Wohnungen in Deutschland. Es gibt einige wenige Schweizer Finanzinstitute, die nach wie vor Hypotheken in CHF für Deutschland domizilierte Kundschaft mit deutschen Liegenschaften anbieten. Aufgrund der Zinssituation in Deutschland ist das aktuell ziemlich spannend. Für diverse Laufzeiten bei Festhypotheken ist die Zinsdifferenz bei ca. 1.00%. Es lohnt sich also für deutsche Liegenschaften Hypothekarangebote in der Schweiz einzuholen.

Ob Einfamilienhäuser, Eigentumswohnungen oder Renditeobjekte in Deutschland. HYPOPARTNER hilft Ihnen bei Finanzierungsmöglichkeiten weiter.

Gerne stehe ich Ihnen bei Fragen und Anliegen zur Verfügung.

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Wie geht es weiter mit den Hypothekenzinssätzen am Schweizer Markt nach einem turbulenten 1. Quartal 2023?

Aktuelle Situation

Die Differenz zwischen der Geldmarkthypothek SARON und den Festhypotheken in der Schweiz ist seit dem Zinsanstieg von Ende März 2023 der Schweizer Nationalbank wieder kleiner geworden. Der SARON bewegt sich aktuell leicht unter dem Leitzins der Schweizer Nationalbank bei ca. 1.41%. Wenn man dies mit einer SARON-Marge von 0.60% (sehr gute Konditionen) berechnet, liegen wir bei der SARON-Hypothek bei mittlerweile über 2.00%. Im Juni 2023 rechnet man mit einem weiteren Zinsschritt der Schweizer Nationalbank von 0.25%. Anschliessend kalkuliert der Markt kurz- bis mittelfristig keine weiteren Zinsschritte ein.

Wo liegen aktuell die Festhypotheken?

Die Festhypotheken liegen leicht höher als die SARON-Hypothek. Die besten Konditionen bei HYPOPARTNER sehen aktuell wie folgt aus.

Quelle: www.hypo-partner.ch

Die Schwankungen sind seit einiger Zeit ziemlich stark bei sämtlichen Laufzeiten für Festhypotheken. Hier ein Beispiel des Kapitalmarktzinssatzes für 10 Jahre. Wir sprechen hier von Schwankungen von bis zu 25% innerhalb von 1 ½ Monaten.

Quelle: UBS Quotes

Wie geht es weiter mit den Zinssätzen?

Insgesamt haben sich die Märkte seit der Übernahme der Credit Suisse durch die UBS wieder beruhigt und mit den kommenden Zinsschritten glaubt der Markt, dass man die Inflation in den Griff bekommt.

Die internationalen Zinsmärkte, welche viel höhere Zinsschritte erlebten als die Schweiz weisen mittlerweile eine inverse Zinskurve auf. Dies ist ein Zeichen für eine bevorstehende Rezession. Die Inflation in Europa und in den USA ist immer noch auf hohem Niveau und auch in der Schweiz sind wir noch nicht im Zielband der Schweizerischen Nationalbank.

Gegen weitere Zinserhöhungen spricht die globale Finanzstabilität. Durch die rapiden Zinserhöhungen kamen einige Banken mächtig unter Druck.

Trotz einigen Risiken rechnen viele Experten, dass die Zinssätze für Festhypotheken stagnieren und mittelfristig sogar zurückgehen. HYPOPARTNER rechnet kurzfristig ebenfalls mit stagnierenden Zinssätzen bei den Festhypotheken.

Gerne stehe ich Ihnen bei Fragen und Anliegen zur Verfügung.

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Wie haben sich die Zinssätze für Hypotheken seit der letzten Einschätzung von HYPOPARTNER Mitte Januar 2023 verändert?

Aktuelle Entwicklung der Nationalbanken und Inflation

Für die Zinspolitik der Schweizerischen Nationalbank ist die Entwicklung der Inflation zentral. Im Januar 2023 ist die Inflation auf 3.3 Prozent gestiegen. Das liegt vor allem an den stark gestiegenen Strompreisen im letzten Jahr, die jeweils jährlich im Januar integriert werden.

Die Teuerung in der Eurozone lag zuletzt im Januar trotz Rückgang immer noch bei 8.5 Prozent. In den USA wurde sie im Dezember mit 6.5 Prozent ausgewiesen, die Januarzahlen sind noch nicht bekannt. In den USA rechnete man mit einem grösseren Rückgang der Inflation.

Die Europäische Zentralbank wird im März 2023 wohl wie geplant den Leitzins nochmals um 0.50 Prozent erhöhen. Auch bei der Amerikanischen Notenbank FED erwartet man aufgrund der starken Konjunkturdaten und der hartnäckigen Inflation einen Anstieg des Leitzinses von 0.50 Prozent. Dadurch erhöht sich auch der Druck auf die Schweizerische Nationalbank, den Leitzins im März um 0.50 Prozent anzusteigen.

Aktuelle Übersicht der weltweiten Zinssätze und Inflation

Quelle: UBS Quotes

Aktuelle Entwicklung der Hypothekarzinssätze in der Schweiz

Seit der letzten Einschätzung von HYPOPARTNER vom 15. Januar 2023 ist der Kapitalmarktzinssatz in CHF über 5 Jahre um 0.38 Prozent gestiegen, der Kapitalmarktzinssatz in CHF über 10 Jahre um 0.32 Prozent.

Die besten aktuellen Zinskonditionen erhält man bei HYPOPARTNER für eine Festhypothek mit einer Laufzeit von 3 Jahren ab 2.10 Prozent, bei 5 Jahren ab 2.24 Prozent und bei 10 Jahren ab 2.45 Prozent.

Kapitalmarktzinssatz über 5 Jahre in CHF

Quelle: UBS Quotes

HYPOPARTNER Empfehlung

Bei einer auslaufenden Hypothek in den kommenden 18 Monaten lohnt es sich, die Situation frühzeitig zu prüfen und bereits Hypothekarofferten einzuholen.

HYPOPARTNER hilft Ihnen diesbezüglich weiter.

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Was ist wichtig beim Kauf einer Immobilie?

Um herauszufinden, ob sich ein Kauf eines Hauses, einer Wohnung oder eines Renditeobjekts lohnt, ist es wichtig, folgende Kennzahlen zu berücksichtigen:

  1. Kaufpreis: Vergleichen Sie den Kaufpreis mit anderen ähnlichen Eigenschaften in der Umgebung, um eine gute Vorstellung von der Marktlage zu bekommen.
  2. Lage: Die Lage ist ein wichtiger Faktor, der den Wert einer Immobilie beeinflusst. Überprüfen Sie, ob sich die Immobilie in einer guten Wohnlage oder in einem lukrativen Vermietungsgebiet befindet.
  3. Rendite: Berechnen Sie die jährliche Netto-Rendite, indem Sie den jährlichen Mietertrag durch den Kaufpreis teilen.
  4. Kosten: Berücksichtigen Sie alle anfallenden Kosten, wie beispielsweise Instandhaltung, Reparaturen, Verwaltungskosten, Steuern und Versicherungen.
  5. Marktentwicklung: Überwachen Sie die aktuelle und zukünftige Marktlage, um zu ermitteln, ob sich ein Kauf lohnt.
  6. Finanzierung: Überprüfen Sie, ob Sie in der Lage sind, eine angemessene Finanzierung für den Kauf zu erhalten.

Vor einem Hauskauf ist es wichtig, folgende Renditeberechnungen zu machen:

  1. Netto-Rendite: Hier berechnet man das Verhältnis zwischen den jährlichen Mieteinnahmen und dem Kaufpreis.
  2. Kapitalrendite: Hier berechnet man das Verhältnis zwischen den jährlichen Mieteinnahmen und dem Gesamtwert des Eigentums.
  3. Gesamtkosten: Hier sollte man alle Kosten wie Kaufpreis, Renovierungskosten, Abschreibungen, Steuern und Verwaltungskosten berücksichtigen.
  4. Cashflow: Hier berechnet man den jährlichen Überschuss aus Einnahmen und Ausgaben.

Es ist wichtig, realistische Schätzungen für Mieteinnahmen und Kosten zu machen und alle Unsicherheiten in die Berechnungen einzubeziehen.

Gerne stehe ich Ihnen bei konkreten Anfragen und Fragen zur Verfügung.

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Warum werden über 90 Prozent der Hypotheken in der Schweiz direkt über Banken oder Kreditgeber abgeschlossen und nicht über Hypothekenvermittler?

Aktuelle Statistik der Hypothekarvermittler in der Schweiz

Bei einem jährlich platzierten Hypothekenvolumen von rund 200 Milliarden Franken liegt der Anteil der Hypothekarvermittler im Jahr 2021 bei rund sechs Prozent. Jedoch ist das Wachstum in den letzten 5 Jahren erstaunlich. Im Jahr 2016 wurde noch weniger als CHF 1 Milliarde an Kreditgeber in der Schweiz vermittelt, im Jahr 2021 sind es bereits CHF 11 Milliarden. Das entspricht einem Wachstum von knapp 30 Prozent alleine im Jahr 2021.

In Deutschland und in Frankreich werden über 50 Prozent der Hypotheken über Hypothekenbroker/-vermittler abgeschlossen. Warum werden in der Schweiz noch viele Hypotheken direkt über die Banken fixiert?

  1. Tradition: In der Schweiz haben Banken eine lange Tradition im Bereich Hypothekenkredite und viele Kunden vertrauen auf die Dienstleistungen und das Know-How dieser Institutionen.
  2. Bekanntheit: Banken haben in der Regel eine größere Bekanntheit und eine größere Präsenz in der Öffentlichkeit, was es ihnen ermöglicht, ihre Dienstleistungen einer größeren Zielgruppe anzubieten.
  3. Vertrauen: Viele Kunden haben ein Vertrauensverhältnis zu ihrer Bank aufgebaut und fühlen sich wohler dabei, ihre Finanzdienstleistungen bei einer Institution zu beziehen, bei der sie bereits ein Konto haben.
  4. Einfache Verfügbarkeit: Banken sind in der Regel leicht zugänglich, da sie in vielen Orten präsent sind und ihre Dienstleistungen oft online anbieten.

Nimmt das Wachstum von Hypothekenvermittlern in der Schweiz weiter zu?

Die Statistik hat in den letzten Jahren gezeigt, dass das Wachstum der Hypothekenabschlüsse über Hypothekenvermittler zunimmt. Es gibt weitere Faktoren, die darauf hinweisen könnten, dass das Wachstum von Hypothekenabschlüssen über Hypothekenbroker in der Schweiz weiter zunimmt.

  1. Wettbewerb: Mit der zunehmenden Konkurrenz auf dem Hypothekenmarkt in der Schweiz könnten immer mehr Kunden auf die Dienstleistungen von Hypothekenbrokern zurückgreifen, um die besten Angebote zu vergleichen und zu finden.
  2. Technologie: Mit der zunehmenden Verfügbarkeit und Verwendung von Technologie, die es Kunden ermöglicht, online Angebote zu vergleichen und zu beantragen, könnten immer mehr Kunden den Weg zu Hypothekenbrokern finden.
  3. Kundenbedürfnisse: Kunden haben heutzutage eine größere Anforderung an die Flexibilität und Transparenz in Finanzdienstleistungen, was Hypothekenbroker in der Lage sind zu bieten.
  4. Bewusstsein: das Bewusstsein für die Dienstleistungen von Hypothekenbrokern nimmt zu und potenzielle Kunden werden sich immer mehr darüber informieren und es in Betracht ziehen.

Welche Vorteile bieten Hypothekenvermittler gegenüber Banken?

  1. Breiteres Angebot: Hypothekenbroker arbeiten mit vielen verschiedenen Kreditgebern zusammen und können daher ihren Kunden eine größere Auswahl an Hypothekenprodukten anbieten.
  2. Vergleichsmöglichkeiten: Hypothekenbroker können die Angebote verschiedener Kreditgeber vergleichen und ihren Kunden das beste Angebot empfehlen.
  3. Flexibilität: Hypothekenbroker wie HYPOPARTNER bieten Ihre Dienstleistungen unverbindlich und kostenlos an.
  4. Individuelle Betreuung: Hypothekenbroker können sich auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Kunden einstellen und eine maßgeschneiderte Lösung anbieten.
  5. Spezialisierung: Hypothekenbroker haben in der Regel eine spezielle Ausbildung und Erfahrung im Bereich Hypothekenkredite, was es ihnen ermöglicht, ihren Kunden eine qualifizierte Beratung anzubieten.
  6. Zeitersparnis: Hypothekenbroker können potenzielle Kunden Zeit sparen, da sie die Angebote von verschiedenen Banken schneller vergleichen können und so die Suche nach dem besten Angebot beschleunigen.

Gerne stehe ich Ihnen bei Fragen und Anliegen zur Verfügung.

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