Der Referenzzinssatz steht still – und genau das ist die Nachricht

MFH Schweiz

Seit dem 2. Juni 2026 bleibt der hypothekarische Referenzzinssatz bei 1,25 Prozent. Für Eigentümerinnen und Eigentümer von Mehrfamilienhäusern heisst das: Der bekannteste Hebel auf der Ertragsseite ist auf absehbare Zeit blockiert. Wer seine Rendite verbessern will, muss dort ansetzen, wo tatsächlich noch Bewegung möglich ist – bei den übrigen Kostenfaktoren und bei der Finanzierung.

 

Warum sich so schnell nichts bewegen wird

Der Referenzzinssatz wird nicht beschlossen, sondern berechnet. Er basiert auf dem volumengewichteten Durchschnittszinssatz sämtlicher inländischer Hypothekarforderungen und wird kaufmännisch auf das nächste Viertelprozent gerundet. Dieser Durchschnitt bewegt sich träge: Er umfasst auch ältere, höher verzinste Festhypotheken, die erst bei der jeweiligen Ablösung durch günstigere Tranchen ersetzt werden.

Der Referenzzinssatz bleibt bei 1,25 Prozent, bis der Durchschnittszinssatz unter 1,13 Prozent fällt oder über 1,37 Prozent steigt. Aktuell liegt er bei 1,31 Prozent – und damit deutlich näher an der oberen Schwelle.

Im letzten Quartal betrug der Rückgang einen einzigen Hundertstel Prozentpunkt. Vor allem aber liegt der Durchschnittszinssatz deutlich näher an der oberen als an der unteren Schwelle: Bis zu einer Erhöhung auf 1,50 Prozent fehlen sechs Hundertstel, bis zu einer Senkung auf 1,00 Prozent deren achtzehn. Die Einschätzungen der grossen Häuser zeigen denn auch eher in die andere Richtung, als viele erwarten: Die UBS erwartet vor Mitte 2027 keine Veränderung, hält einen weiteren Rückgang für wenig wahrscheinlich und sieht den Satz mittelfristig eher wieder bei 1,50 Prozent (Stand ihrer Zinsprognosen per 21. Mai 2026). Die Zürcher Kantonalbank prognostiziert in nächster Zeit ebenfalls keine Veränderung (Stand Juni 2026). Prognosen bleiben allerdings Prognosen – sie hängen am weiteren Verlauf von Konjunktur, Inflation und Geldpolitik.

Hinzu kommt: Von unten wirkt derzeit kein Druck mehr. Die Schweizerische Nationalbank hat den Leitzins am 18. Juni 2026 unverändert bei 0,0 Prozent belassen. Bei den Festhypotheken zeigt sich sogar leichter Gegenwind. Die Swap-Sätze sind seit der Eskalation im Nahen Osten Ende Februar 2026 im Zuge höherer Inflationserwartungen angestiegen, und die Analysten der BEKB rechnen mit einer stabilen bis leicht steigenden Entwicklung der längeren Zinsen. Ein zügig sinkender Durchschnittszinssatz ist unter diesen Vorzeichen unwahrscheinlich.

Die drei Hebel, die trotzdem funktionieren

Wenn der Referenzzinssatz als Anpassungsgrund ausfällt, bleiben drei mietrechtliche Kostenfaktoren. Alle drei setzen eine saubere Dokumentation voraus.

Teuerung auf dem risikotragenden Kapital

Nach Artikel 16 VMWG darf der Nettomietzins um höchstens 40 Prozent der Steigerung des Landesindexes der Konsumentenpreise erhöht werden. Verrechnet werden darf ausschliesslich die Teuerung seit der letzten Mietzinsfestsetzung. Nicht wahrgenommene Anpassungen können unter Umständen nachträglich kumuliert geltend gemacht werden – dazu braucht es lückenlose Unterlagen.

Allgemeine Kostensteigerungen

Tatsächlich gestiegene Unterhalts- und Betriebskosten – Versicherungsprämien, Gebühren, Verwaltungs- und Reparaturkosten – dürfen überwälzt werden. Anders als bei Referenzzinssatz und Teuerung gehen die Meinungen bei diesem Faktor in der Praxis auseinander; er verlangt einen belegbaren Kostenvergleich über mehrere Jahre.

Wertvermehrende Investitionen

Umbauten, Renovationen und energetische Sanierungen können auf die Nettomiete aufgerechnet werden. Die zulässige Erhöhung ergibt sich aus dem wertvermehrenden Anteil, der Lebensdauer, dem Referenzzinssatz und einem pauschalen Zuschlag von ein bis zwei Prozent des Investitionsbetrags für Unterhalt, Verwaltung und Risiko. Ein tiefer Referenzzinssatz senkt hier allerdings auch die überwälzbare Verzinsung.

Zur Einordnung des blockierten Hebels: Steigt der Referenzzinssatz um 0,25 Prozentpunkte, berechtigt das bei Sätzen unter 5 Prozent zu einer Mietzinserhöhung von 3 Prozent (Art. 13 Abs. 1 lit. c VMWG). Sinkt er um 0,25 Prozentpunkte, beträgt der Senkungsanspruch dagegen 2,91 Prozent – die Asymmetrie entsteht, weil vom bestehenden Mietzins heruntergerechnet wird. Beide Bewegungen stehen derzeit still. Unabhängig davon gilt: Mietverhältnisse, die noch auf einem Referenzzinssatz von 1,5 Prozent oder höher beruhen, haben weiterhin einen Senkungsanspruch, der aber aktiv geltend gemacht werden muss.

Der Renditerahmen – und was sich daran gerade ändern könnte

Für die zulässige Rendite ist der Referenzzinssatz ebenfalls der Ankerwert. Mit dem Leitentscheid BGE 147 III 14 vom Oktober 2020 hat das Bundesgericht zwei Parameter geändert: Das investierte Eigenkapital ist neu zu 100 Prozent statt zu 40 Prozent an die Teuerung anzupassen, und der zulässige Ertrag darf den Referenzzinssatz um 2 Prozentpunkte statt um 0,5 Prozentpunkte übersteigen, sofern dieser bei 2 Prozent oder darunter liegt.

Beim heutigen Referenzzinssatz von 1,25 Prozent liegt die maximal zulässige Nettorendite damit bei 3,25 Prozent.

Dieser Rahmen wird derzeit auf Verordnungsstufe nachgezogen. Der Bundesrat hat am 25. Februar 2026 die Vernehmlassung zur Teilrevision der VMWG eröffnet; sie dauerte bis zum 5. Juni 2026. Vorgesehen ist unter anderem, dass bis zu einem Referenzzinssatz von 2 Prozent weiterhin ein Zuschlag von 2 Prozentpunkten gilt und der Zuschlag ab 2,25 Prozent schrittweise um 0,25 Prozentpunkte reduziert wird, bis er sich ab 6 Prozent bei 0,5 Prozentpunkten stabilisiert. Zusätzlich sollen die Begriffe der Bruttorendite und der wertvermehrenden Investitionen erstmals in der Verordnung definiert werden. HEV und SVIT haben die Vorlage begrüsst, der Mieterinnen- und Mieterverband sie scharf kritisiert. Nach Auswertung der Vernehmlassung entscheidet der Bundesrat über das weitere Vorgehen – ein Ergebnis liegt zum Redaktionsschluss dieses Beitrags nicht vor.

Wo für Sie tatsächlich Bewegung drin ist: die Finanzierung

Hier liegt der Punkt, der in der öffentlichen Diskussion über den Referenzzinssatz fast immer untergeht. Der Wert von 1,31 Prozent ist ein Durchschnitt des gesamten Schweizer Hypothekarmarkts. Er sagt nichts darüber aus, zu welchem Satz Ihre eigene Finanzierung läuft – und er ist alles andere als eine Benchmark, an der man sich orientieren sollte.

Die Spannbreite im Markt ist beträchtlich: Zwischen einem durchschnittlichen und einem gut verhandelten Abschluss für eine zehnjährige Festhypothek liegen erfahrungsgemäss rund 40 Basispunkte. Diese Differenz ist keine Verhandlungsfolklore, sondern der Unterschied zwischen Anbietergruppen: Banken, Versicherungen und Pensionskassen bepreisen Renditeobjekte unterschiedlich, gewichten Lage, Mieterspiegel und Leerstandsrisiko verschieden und arbeiten mit abweichenden Tragbarkeitsannahmen.

Modellrechnung Mehrfamilienhaus 
HypothekarvolumenCHF 2’400’000
Ausgangszins 10 Jahre (1,88 %)CHF 45’120 p. a.
Bestkondition 10 Jahre (1,48 %)CHF 35’520 p. a.
Differenz pro JahrCHF 9’600
Über zehn JahreCHF 96’000

Die Rechnung arbeitet mit angenommenen Zinssätzen; der effektive Satz hängt von Objekt, Belehnung, Mieterspiegel und Bonität ab. Die Grössenordnung zeigt aber, worum es geht: Auf der Finanzierungsseite lässt sich ein Betrag bewegen, der nicht von einem Behördenentscheid abhängt – anders als auf der Ertragsseite.

Was wir Eigentümerinnen und Eigentümern jetzt empfehlen

  • Ablaufkalender erstellen. Alle Tranchen mit Fälligkeit bis 2029 erfassen. Bei mehreren Objekten zeigt sich fast immer eine ungewollte Klumpung auf ein einzelnes Jahr.
  • Tranchen entzerren. Eine gestaffelte Fälligkeitsstruktur reduziert das Risiko, ein ganzes Portfolio in einem einzigen ungünstigen Zinsmoment verlängern zu müssen.
  • Frühzeitig verlängern prüfen. Bei stabilen bis leicht steigenden Erwartungen für Festhypotheken ist ein Forward-Abschluss eine ernsthafte Option – die Konditionen dafür unterscheiden sich zwischen den Anbietern erheblich.
  • Anbietergruppe hinterfragen. Wenn die Finanzierung seit Jahren bei derselben Bank liegt, lohnt sich ein Vergleich mit Versicherungen und Pensionskassen.
  • Mietzinsdokumentation aktualisieren. Teuerungsstand und Kostenentwicklung seit der letzten Mietzinsfestsetzung sauber festhalten, damit der Anspruch belegbar bleibt.

Die nächsten Termine

1. September 2026Bekanntgabe des hypothekarischen Referenzzinssatzes durch das BWO
24. September 2026Geldpolitische Lagebeurteilung der SNB
1. Dezember 2026Nächste Bekanntgabe des Referenzzinssatzes
10. Dezember 2026Geldpolitische Lagebeurteilung der SNB
offenEntscheid des Bundesrates zur Teilrevision der VMWG nach Auswertung der Vernehmlassung

Ihr Portfolio im Zinsvergleich

HYPOPARTNER vergleicht für Renditeliegenschaften die Konditionen von über 50 Finanzierungspartnern – Banken, Versicherungen und Pensionskassen – und verhandelt für Sie. Unverbindliche Ersteinschätzung unter hypo-partner.ch oder telefonisch unter +41 71 508 55 65.

Haftungsausschluss

Dieser Beitrag dient ausschliesslich der allgemeinen Information und stellt weder eine Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung noch ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss eines Finanzierungsgeschäfts dar. Die dargestellten Zinssätze, Marktwerte und Prognosen Dritter geben den Stand vom 23. Juli 2026 wieder, verstehen sich als Richtwerte bei guter Kundenbonität und Objektqualität und können sich jederzeit ändern.

Die Modellrechnung beruht auf angenommenen Zinssätzen und dient allein der Veranschaulichung der Grössenordnung; sie bildet weder konkrete Marktrichtwerte noch im Einzelfall erhältliche Konditionen ab. Der effektiv erhältliche Zinssatz hängt unter anderem von Objekt, Lage, Belehnungshöhe, Mieterspiegel, Leerstandssituation und Bonität ab.

Die Ausführungen zum Mietrecht, zur zulässigen Rendite und zur laufenden Teilrevision der VMWG geben den Stand der Rechtslage und des Gesetzgebungsverfahrens zum Redaktionsschluss wieder. Sie ersetzen keine mietrechtliche Beratung im Einzelfall. Für die Beurteilung konkreter Mietzinsanpassungen empfehlen wir den Beizug einer mietrechtlichen Fachperson.

Alle Angaben ohne Gewähr. Eine Haftung für Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität wird ausgeschlossen.

Jetzt die tiefen Zinsen sichern – bevor es zu spät ist

Stadt von oben, Luzern

Ihre Hypothek läuft in ein bis zwei Jahren aus? Dann ist jetzt der richtige Moment, um über eine Forward-Hypothek nachzudenken.

Die Zinswende ist vollzogen. Der SNB-Leitzins liegt seit Juni 2025 bei 0 % – und die meisten Experten erwarten, dass er dort noch längere Zeit verbleibt. Für Eigenhäuserbesitzerinnen und -besitzer bedeutet das historisch günstige Konditionen. Doch genau jetzt, in dieser Phase der Stabilität, lauert eine Falle: die passive Abwartehaltung.

Wer in den nächsten zwölf bis vierundzwanzig Monaten eine Hypothekverlängerung vor sich hat, sollte sich jetzt die Frage stellen: Warum warten, wenn ich die aktuellen Konditionen heute schon festschreiben kann?

Was ist eine Forward-Hypothek?

Eine Forward-Hypothek ist nichts anderes als eine Festhypothek auf Vorrat. Sie schliessen den Vertrag heute ab – zu den heute gültigen Zinsätzen – und die Hypothek tritt erst zu einem zukünftigen Datum in Kraft, nämlich wenn Ihre bestehende Finanzierung ausläuft.

Die meisten Banken bieten Forward-Hypotheken mit einem Vorlauf von bis zu 24 Monaten an. Dafür wird ein kleiner Zinsaufschlag (sog. Forward-Zuschlag) berechnet – in der Regel wenige Basispunkte pro Monat Vorlaufzeit. Dennoch kann die Absicherung unter dem Strich günstiger sein, als auf ungewisse Marktentwicklungen zu warten.

💡  Praxisbeispiel Ihre 10-jährige Festhypothek läuft im März 2027 aus. Heute liegt der Richtzins für eine 10-jährige Festhypothek bei rund 1,70 %. Mit einem Forward-Zuschlag von ~ 0,10 % für 13 Monate Vorlauf sichern Sie sich einen Zinssatz von ca. 1,80 % – heute, verbindlich. Sollten die Zinsen bis März 2027 ansteigen (z. B. auf 2,40 %), haben Sie damit pro Jahr bei einer CHF 800’000.00 – Hypothek rund CHF 4’800.00 gespart.

Warum jetzt – und nicht erst später?

Das aktuelle Zinsumfeld klingt beruhigend: stabil, tief, kalkulierbar. Genau das verleitet viele dazu, abzuwarten. Doch ein Blick auf die jüngere Geschichte zeigt, wie schnell sich das ändern kann.

Drei gute Gründe, jetzt zu handeln:

  • Geopolitische Risiken können Zinsen schnell bewegen. Handelskonflikte, Inflationsschocks oder ein Anziehen der europäischen Wirtschaft können die Kapitalmarktrenditen in wenigen Wochen deutlich nach oben treiben.
  • Festhypotheken sind an die Kapitalmärkte gekoppelt, nicht an den SNB-Leitzins. Selbst wenn die SNB still hält, können 10-jährige Festhypotheken steigen – wie wir es Ende 2025 bereits gesehen haben.
  • Planungssicherheit hat einen eigenen Wert. Wer weiss, was er zahlt, kann sein Budget verlässlich planen – unabhängig davon, was die SNB im nächsten Quartal entscheidet.

Wann lohnt sich die Forward-Hypothek besonders?

Die Forward-Hypothek ist nicht für jede Situation die optimale Lösung – aber in bestimmten Konstellationen ist sie kaum zu schlagen:

  • Ihre Hypothek läuft in 6 bis 24 Monaten aus
  • Sie bevorzugen Planungssicherheit gegenüber kurzfristiger Flexibilität
  • Sie erwarten, dass die Zinsen mittelfristig eher steigen als fallen
  • Sie möchten Ihre aktuelle Situation nutzen, bevor externe Faktoren die Konditionen verschlechtern

Was kostet mich das Abwarten?

Die meisten Hauseigentümerinnen und -eigentümer unterschätzen die Kostenauswirkungen eines Zinsanstiegs von nur einem Prozentpunkt. Dabei ist die Rechnung einfach:

Hypothek CHF1 % Zinsanstieg = … CHF/Jahr mehrÜber 10 Jahre: … CHF
500’000.005’000.0050’000.00
800’000.008’000.0080’000.00
1’200’000.0012’000.00120’000.00

* Vereinfachte Darstellung, ohne Berücksichtigung von Amortisation und Steuern

Warum HYPOPARTNER für die Forward-Hypothek?

Als unabhängiger Hypothekenvermittler haben wir keinen Anreiz, Ihnen ein bestimmtes Produkt einer bestimmten Bank zu empfehlen.

Das bedeutet für Sie konkret:

  • Wir prüfen, ob eine Forward-Hypothek in Ihrer Situation sinnvoll ist – oder ob eine andere Strategie besser passt
  • Wir holen Offerten von mehreren Hypothekargebern ein und verhandeln in Ihrem Namen
  • Sie erhalten eine fundierte, persönliche Empfehlung
  • Sie entscheiden – wir liefern die Grundlage dafür
Ihre Hypothek läuft in den nächsten 24 Monaten aus? Dann sollten wir jetzt über Ihre Möglichkeiten sprechen.

Fazit: Handeln, bevor der Markt es für Sie tut

Die Forward-Hypothek ist kein Wundermittel – aber sie ist ein kluges Instrument für alle, die Verantwortung für ihre Finanzierungskosten übernehmen wollen. Wer heute plant, spart morgen.

Die Frage ist nicht, ob die Zinsen irgendwann steigen werden. Die Frage ist:

Sind Sie vorbereitet, wenn es so weit ist?

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine persönliche Finanzberatung dar. Die genannten Zinssätze und Beispielrechnungen sind illustrativ und können je nach persönlicher Situation abweichen. HYPOPARTNER empfiehlt, alle Finanzierungsentscheide individuell und persönlich zu besprechen.

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Verkauf Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses trotz laufender Hypothek – Ihre Optionen

Haus, Fenster

Steht der Verkauf Ihrer Immobilie bevor, aber die bestehende Hypothek läuft noch?
Das ist in der Schweiz ein häufiges Szenario – und es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Sie damit umgehen können. Entscheidend ist, frühzeitig die richtige Struktur zu wählen, um unnötige Kosten zu vermeiden.


1. Auflösung der Hypothek – wie wird das berechnet?

Wenn Sie Ihre Immobilie verkaufen und die Hypothek vorzeitig auflösen, verlangen die meisten Banken eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung (Zinsdifferenz).

Bei den meisten Schweizer Instituten erfolgt die Berechnung vereinfacht nach folgendem Prinzip:

Finanzierungsvolumen × Restlaufzeit × Differenz zwischen Ihrem Kundenzinssatz und dem aktuellen Wiederanlagesatz am Kapitalmarkt für die entsprechende Restlaufzeit

Je länger die verbleibende Laufzeit und je höher Ihr bestehender Zinssatz im Vergleich zum aktuellen Markt, desto höher kann diese Entschädigung ausfallen.


2. Übertragung der Hypothek auf eine neue Liegenschaft

Wenn Sie nach dem Verkauf wieder eine Immobilie erwerben, besteht in vielen Fällen die Möglichkeit, die bestehende Hypothek ganz oder teilweise auf das neue Objekt zu übertragen.

Dies kann besonders attraktiv sein, wenn Sie aktuell günstige Konditionen haben oder eine lange Laufzeit gesichert ist.

Voraussetzung ist in der Regel, dass der Kauf zeitlich abgestimmt erfolgt und die neue Liegenschaft bankseitig als gleichwertige Sicherheit akzeptiert wird.


3. Übertragung der Hypothek auf den Käufer oder Optimierung der Ausgangslage

In gewissen Fällen kann die bestehende Hypothek direkt an den Käufer der Immobilie übertragen werden. Voraussetzung dafür ist die Zustimmung der Bank sowie eine ausreichende Bonität des Käufers.

Zusätzlich bestehen weitere strategische Möglichkeiten, um die Situation zu verbessern:

Beispielsweise durch das Einbringen zusätzlicher Ertragsquellen zur Bank, wie Anlagevolumen, Sparguthaben oder weitere Vermögenswerte, welche die Gesamtbeziehung stärken können.

Auch die aktive Vermittlung der Käuferschaft an eine Finanzierung bei derselben Bank kann helfen, eine saubere Übergangslösung zu schaffen, selbst wenn keine direkte Hypothekenübernahme erfolgt.


4. Unsere Unterstützung bei Ihrer Entscheidung

Wir unterstützen Sie bei der strukturierten Analyse Ihrer Situation und zeigen Ihnen transparent auf:

• wie hoch eine mögliche Vorfälligkeitsentschädigung ausfällt
• welche Übertragungsoptionen realistisch umsetzbar sind
• welche Struktur bei einem Neukauf am sinnvollsten ist
• wie sich Verkauf und Neufinanzierung optimal koordinieren lassen

Ziel ist es, für Sie eine wirtschaftlich sinnvolle und langfristig tragfähige Lösung zu erarbeiten.


Fazit

Eine laufende Hypothek bedeutet nicht, dass Sie beim Verkauf Ihrer Immobilie eingeschränkt sind. Mit der richtigen Planung lassen sich unnötige Kosten vermeiden und attraktive Alternativen nutzen.

Lassen Sie Ihre Situation frühzeitig prüfen und profitieren Sie von einer klaren, unabhängigen Einschätzung.

 

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HYPOPARTNER Zinsupdate Dezember 2025: Tiefzinsen bleiben – Planung wird wichtiger

Mehrfamilienhaus, Häuser von oben

Die Renditen von Schweizer Staatsanleihen sowie die Zinssätze für Festhypotheken haben sich seit Mitte November leicht nach oben bewegt. Ursache dafür sind weniger innenpolitische Faktoren, sondern vielmehr eine veränderte Einschätzung der konjunkturellen Risiken und der internationalen Geldpolitik.

Trotz dieser Bewegung bleibt unsere übergeordnete Einschätzung klar: Das Tiefzinsumfeld in der Schweiz dürfte auch 2026 Bestand haben, wenn auch mit punktuellen Schwankungen bei den langfristigen Zinssätzen.

Prognose für Hypothekenzinsen – nächste 12 Monate (in Zahlen)

HypothekAktuelles Zinsniveau*Erwartete Bandbreite (12 Monate)
SARON-Hypothekca. 0.7 – 1.0 %ca. 0.7 – 1.0 %
Festhypothek 3 Jahreca. 1.1 – 1.4 %ca. 1.2 – 1.5 %
Festhypothek 5 Jahreca. 1.2 – 1.5 %ca. 1.3 – 1.6 %
Festhypothek 7–10 Jahreca. 1.6 – 1.9 %ca. 1.7 – 2.0 %
Festhypothek 15 Jahreca. 1.8 – 2.1 %ca. 2.0 – 2.3 %

* Stand per: 17.12.2025 – Richtwerte für gute Bonität, selbstgenutztes Wohneigentum, marktübliche Belehnung. Abhängig von Bank, Objekt und Struktur. Alle Angaben und Prognosen ohne Gewähr. Die genannten Werte stellen keine verbindlichen Offerten dar und können sich jederzeit aufgrund von Marktveränderungen ändern.

Aktuelle Markteinschätzung

Die jüngste Zinsbewegung ist primär am Kapitalmarkt entstanden. Insbesondere die CHF-Swap-Zinssätze, welche als Grundlage für die Preisgestaltung von Festhypotheken dienen, haben über mehrere Laufzeiten hinweg angezogen. Diese Entwicklung wirkt sich zeitverzögert auf die angebotenen Festhypothekarzinsen aus.

Gleichzeitig haben geopolitische und handelspolitische Entwicklungen die Konjunkturrisiken etwas entschärft. Die Wahrscheinlichkeit einer ausgeprägten wirtschaftlichen Abschwächung hat abgenommen – damit sinkt auch der Druck auf zusätzliche geldpolitische Lockerungen.

Geldpolitik: Stabilität statt Experimente

Die Schweizerische Nationalbank hält an ihrem aktuellen Kurs fest. Der Leitzins liegt weiterhin bei 0 Prozent, und aus heutiger Sicht spricht wenig dafür, dass sich daran im Jahr 2026 etwas ändert.

  • Inflation bleibt tief (rund 0,3 Prozent erwartet)
  • Deflation derzeit kein zentrales Szenario
  • Wirtschaftswachstum positiv, aber unter langfristigem Durchschnitt

Diese Kombination spricht klar für Zinsstabilität.

Warum Festhypotheken trotzdem leicht teurer werden können

Auch bei stabilem Leitzins können sich Hypothekarzinsen verändern:

  • Festhypotheken orientieren sich an Kapitalmarktzinsen
  • Internationale Entwicklungen wirken direkt auf Swap-Sätze
  • Besonders mittlere und lange Laufzeiten reagieren sensibel

Sollte sich der wirtschaftliche Ausblick weiter aufhellen, sind moderate Zinsanstiege bei Festhypotheken möglich – vor allem bei Laufzeiten ab 7 Jahren.

Strategische Einordnung: Absichern oder flexibel bleiben

Das aktuelle Zinsumfeld eröffnet zwei unterschiedliche, aber gleichermassen valide Strategien.

Einerseits kann es sinnvoll sein, sich heute langfristig abzusichern, um sich gegen einen möglichen weiteren Anstieg der Festhypothekarzinsen zu schützen. Gerade bei mittleren und längeren Laufzeiten ist der Aufwärtsdruck zuletzt spürbarer geworden.

Wer Planungssicherheit sucht und sein Zinsrisiko bewusst begrenzen will, kann mit einer Festhypothek Zinssicherheit „am Markt einkaufen“.

Andererseits bieten SARON-basierte Hypotheken weiterhin attraktive Konditionen für Kundinnen und Kunden, die sich Flexibilität leisten können. Solange das Zinsniveau tief bleibt, profitieren sie von:

  • aktuell günstigen Finanzierungskosten
  • hoher Anpassungsfähigkeit
  • der Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt in eine Festhypothek zu wechseln

Diese Strategie setzt jedoch voraus, dass Zinsentwicklungen aktiv verfolgt und rechtzeitig Entscheide getroffen werden.

Fazit

Das Schweizer Zinsumfeld bleibt auch 2026 tief – aber nicht spannungsfrei.
Die Unterschiede zwischen Hypothekarformen, Laufzeiten und Anbietern nehmen zu.

Wer frühzeitig plant und seine Finanzierung aktiv steuert, kann sich Zinssicherheit, Flexibilität und Kostenvorteile sichern.

Gerade bei Hypothekarablösungen empfehlen wir, sich 6 bis 18 Monate vor Ablauf mit den Optionen auseinanderzusetzen, um Marktchancen zu nutzen und Konditionen rechtzeitig zu sichern.

HYPOPARTNER unterstützt Sie dabei unabhängig und vorausschauend.

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HYPOPARTNER Zinsausblick – Oktober 2025

Einschätzung & Prognose (nächste 12 Monate)

Seit Mitte Juli haben die Schweizer Zinsen leicht nachgegeben, teilweise sind kurz- und mittelfristige Renditen sogar ins Negative gefallen. Auslöser war die Ankündigung der US-Notenbank, ihren Leitzins im September um 0,25 Prozentpunkte zu senken.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im September hingegen keine weitere Senkung vorgenommen und den Leitzins bei 0 % belassen. Das ist bemerkenswert, da die SNB seit März 2024 sechs Mal in Folge gesenkt hatte. Gründe für die Pause: Der jüngste leichte Anstieg der Inflation verringert die Deflationssorgen, und auch der Franken hat sich nur moderat verteuert. In diesem Umfeld sieht die SNB aktuell keinen Bedarf, die Zinsen erneut in den negativen Bereich zu senken.

Einschätzung HYPOPARTNER: Der Leitzins dürfte auch in den kommenden Quartalen stabil bei 0 % bleiben. Solange die SNB diesen Kurs hält, bewegen sich auch längerfristige Renditen und Hypothekarzinsen voraussichtlich innerhalb der aktuellen Bandbreite. Besonders bei SARON-Hypotheken ist von einer Seitwärtsbewegung auszugehen.

Ein Szenario mit negativen Leitzinsen wäre nur denkbar, wenn die Weltwirtschaft in eine Rezession abgleitet und die grossen Zentralbanken weltweit stark lockern. Um eine deutliche Frankenaufwertung zu verhindern, könnte die SNB in einem solchen Fall gezwungen sein, den Leitzins zu senken. Dies würde auch die langfristigen Zinsen nach unten drücken.

Prognose für Hypothekenzinsen

Laufzeit / HypothekentypAktueller Richtwert*Erwartete Entwicklung in 12 Monaten
SARON-Hypothekca. 0,55 %weitgehend stabil, mit möglichen kleineren Schwankungen
Festhypothek 3 Jahreca. 0,93 %leichter Anstieg möglich, aber begrenzt
Festhypothek 5 Jahreca. 1,07 %moderater Aufwärtstrend denkbar
Festhypothek 10 Jahreca. 1,40 %bei Marktdruck oder Inflation könnte eine Erhöhung eintreten
Festhypothek 15 Jahreca. 1,58 %langfristig moderater Zinsanstieg möglich

* Richtwerte laut hypo-partner.ch, gültig bei guter Bonität und guter Objektqualität.

Die Haupttendenz: kurzfristige Stabilität, mittelfristig leicht steigender Trend, besonders bei längeren Laufzeiten.

Bedeutung & Empfehlungen für Kunden

  1. Nutzung aktueller Zu­stände:
    Die derzeitigen Zinsniveaus bieten eine gute Gelegenheit, Hypothekenverträge zu prüfen, zu überarbeiten oder neu abzuschliessen — insbesondere bei einem Wechsel in Festhypotheken mit längerer Laufzeit.
  2. Frühzeitige Planung & Absicherung:
    Gerade bei Hypotheken mit bevorstehendem Laufzeitende lohnt es sich, frühzeitig Offerten einzuholen und zukünftige Zinsentwicklungen im Blick zu haben — so kannst du rechtzeitig reagieren, bevor die Zinsen steigen.
  3. Anpassung an individuelle Faktoren:
    Diese Prognose gilt für „Standardfälle“ (gute Bonität, gute Objektqualität). Abweichende Faktoren (schlechte Bonität, hohe Belehnung, spezielle Objektbedingungen) können zu höheren Margen führen.

Fazit

Mit den aktuell publizierten Richtwerten von hypo-partner.ch starten wir in eine Phase, in der Zinsstabilität zu erwarten ist, aber moderate Aufwärtsbewegungen bei Festhypotheken nicht ausgeschlossen sind. Es bleibt wichtig, Zinsentwicklungen im Auge zu behalten und Hypotheken strategisch zu planen.

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Früh dran lohnt sich: Warum es sinnvoll ist, Hypotheken rechtzeitig zu prüfen

Viele Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer beschäftigen sich erst kurz vor Ablauf ihrer Hypothek mit einer Verlängerung. Doch gerade im aktuellen Marktumfeld kann es sich lohnen, deutlich früher aktiv zu werden – idealerweise 12 bis 18 Monate vor dem Fälligkeitstermin.

Warum frühe Planung ein Vorteil ist

Die Hypothekarzinsen haben sich zuletzt auf einem stabilen Niveau bewegt – aber das kann sich schnell ändern. Wer sich früh mit seiner Anschlussfinanzierung beschäftigt, verschafft sich einen wichtigen Spielraum, um:

  • die Zinsentwicklung über einen längeren Zeitraum zu beobachten,
  • flexibel auf Marktbewegungen zu reagieren, und
  • sich bei Bedarf günstige Konditionen frühzeitig zu sichern – etwa mit einer Vorausfixierung.

Ein zusätzlicher Aspekt, den viele unterschätzen:
Die Abwicklung von Hypothekarverlängerungen oder -ablösungen nimmt bei den Banken zunehmend mehr Zeit in Anspruch. Grund dafür ist unter anderem die starke Auslastung im Finanzierungsgeschäft und die wachsenden regulatorischen Anforderungen. Wer spät dran ist, riskiert Verzögerungen – etwa beim Versand von Offerten, bei internen Freigaben oder bei der Koordination zwischen alter und neuer Bank.

Wie wir Sie unterstützen

Bei HYPOPARTNER begleiten wir unsere Kundinnen und Kunden aktiv durch diesen Prozess. Wir analysieren gemeinsam mit Ihnen, welcher Zeitpunkt und welches Modell für Ihre individuelle Situation am besten passt – und behalten dabei nicht nur die Zinsen, sondern auch Ihre Lebensplanung, Ihre Bankbeziehung und alle verfügbaren Optionen im Blick.

Ob Sie in 6 oder 18 Monaten verlängern: Eine rechtzeitige Einschätzung kann unnötigen Druck kurz vor Ablauf vermeiden und gleichzeitig helfen, überraschend gute Konditionen zu verhandeln.

Unser Tipp

Es geht nicht darum, die „richtige Zinsprognose“ zu treffen – sondern um eine kluge Vorbereitung mit ausreichend zeitlichem Spielraum. Sprechen Sie frühzeitig mit uns, damit Sie entspannt und fundiert entscheiden können, wenn es soweit ist – und damit auch die Bankseite genügend Zeit für eine saubere Abwicklung hat.

Zinsprognose Schweiz – April 2025

Mehrfamilienhäuser

Inflation unter Kontrolle, aber Risiken bleiben: Was bedeutet das für die Hypothekarzinsen?

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat bei ihrer ersten Zinssitzung 2025 für eine Überraschung gesorgt und den Leitzins erneut gesenkt: von 0.50 % auf 0.25 %. Als Hauptgründe nennt die SNB den geringen Preisdruck sowie die nach wie vor bestehenden Abwärtsrisiken für die Inflation. Zwar dürfte eine expansivere Fiskalpolitik in Europa mittelfristig positive Impulse liefern, doch geopolitische Spannungen und insbesondere neue Handelsbarrieren aus den USA dämpfen den globalen Ausblick.

Die mittelfristige Inflationsprognose der SNB bewegt sich bereits im unteren Bereich ihres Zielbandes von 0 bis 2 %. Ohne Zinssenkung wäre sie gar weiter gesunken. Deshalb bleibt die SNB bereit, bei Bedarf weitere geldpolitische Massnahmen zu ergreifen – inklusive Interventionen oder gar einer Rückkehr zu Negativzinsen.

Konjunkturausblick: Binnennachfrage als Stabilisator

Die Exportdynamik der Schweiz wird 2025 durch die internationalen Rahmenbedingungen gebremst, insbesondere durch höhere US-Zölle und eine abkühlende globale Nachfrage. Eine wichtige Stütze bleibt die Binnennachfrage, die vom weiterhin robusten Arbeitsmarkt und moderat steigenden Löhnen getragen wird. Dennoch dürfte sich das Wachstum gegenüber dem Vorjahr abschwächen.

Die Teuerung bleibt in der Schweiz weiterhin tief: Für 2025 rechnen wir mit einer durchschnittlichen Inflationsrate von rund 0.3 %, 2026 dürfte sie gemäss Prognosen auf 0.8 % steigen.

Zinsen: Stabilisierung auf tiefem Niveau – mit Abwärtspotenzial

Die SNB dürfte ihren Leitzins bei 0.25 % belassen, solange keine neue Wachstumsdelle oder ein rasanter Inflationsrückgang erfolgt. Kurzfristig erwarten wir bei den Swapsätzen kaum Bewegung. Sollte sich der Franken erneut aufwerten oder die EZB ihre Zinsen deutlicher senken, wäre auch eine nochmalige Senkung durch die SNB nicht ausgeschlossen.

Langfristige Zinsen, insbesondere der 10-jährige CHF-Swapsatz, zeigen sich nach einem vorübergehenden Anstieg zuletzt wieder stabil. Auf Jahressicht erwarten wir lediglich einen leichten Anstieg auf rund 0.8 %. Das dürfte auch die Entwicklung der langfristigen Festhypotheken beeinflussen: Ein starker weiterer Zinsanstieg scheint im aktuellen Umfeld wenig wahrscheinlich.

Fazit für Hypothekarnehmer

Wer in naher Zukunft eine Hypothek abschliessen oder verlängern will, darf sich weiterhin über ein historisch tiefes Zinsumfeld freuen. Die Unsicherheiten bleiben zwar bestehen, doch eine abrupte Zinswende nach oben ist derzeit nicht in Sicht. Ob SARON oder Festhypothek: Der Zeitpunkt bleibt günstig – eine individuelle Beratung und regelmässige Marktbeobachtung bleiben jedoch essenziell.

Wir von HYPOPARTNER verfolgen die Entwicklungen laufend und unterstützen Sie dabei, die optimale Finanzierungsstrategie für Ihre Immobilie zu finden.

Aktuelle Zinssätze von HYPOPARTNER per 15.04.2025

SARON-Hypothek
ab 0.76% (SARON 0.21% + Marge 0.55%)

Festhypothek 3 Jahre
ab 0.92%

Festhypothek 5 Jahre
ab 1.11%

Festhypothek 10 Jahre
ab 1.44%

Festhypothek 15 Jahre
ab 1.56%

Yannick Dobler verstärkt HYPOPARTNER ab April 2025

Yannick Dobler, Partner bei HYPOPARTNER

Mit Freude möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich Yannick Dobler per April 2025 als neuen Partner bei HYPOPARTNER gewinnen konnte!

Mit grossem Engagement konnte ich HYPOPARTNER seit Juni 2021 am Markt erfolgreich etablieren und zahlreiche Partnerschaften mit Banken, Maklern, Versicherungen und weiteren Geschäftspartnern schliessen.

Dank des gegenseitigen Vertrauens darf ich ein hohes und stetig wachsendes Kundenaufkommen verzeichnen – dafür bedanke ich mich herzlich!

Deshalb ist es nun an der Zeit, die Firma strategisch zu verstärken, um dem kontinuierlichen Wachstum gerecht werden und unsere Servicequalität hochhalten zu können.

Yannick Dobler bringt nicht nur langjährige Erfahrung aus dem Finanz- und Automobilbereich mit, sondern hat auch diverse Führungsfunktionen erfolgreich ausgeübt. Diese breite Expertise wird die Firma bereichern, indem wir neue Perspektiven und zusätzliche Erfahrung in unserer Zusammenarbeit gewinnen.

Ich bin überzeugt, dass Yannick Dobler mit seiner Erfahrung und seinem Engagement massgeblich dazu beitragen wird, unsere Firma weiterzuentwickeln und unsere Dienstleistungsqualität weiter zu verbessern.

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen weiterhin partnerschaftlich zusammenzuarbeiten und neue Möglichkeiten zu erschliessen. Willkommen im Team, Yannick!

Zinsentwicklung 2025: Was Eigenheimbesitzer und Investoren jetzt wissen müssen

Die Hypothekarzinsen in der Schweiz steigen wieder an – ein Trend, der sowohl Eigenheimbesitzer als auch Investoren vor neue Herausforderungen stellt. Doch was steckt hinter dieser Entwicklung, und wie können Sie davon profitieren? Wir bei HYPOPARTNER beleuchten die Hintergründe und zeigen, wie Sie auch in dieser Phase die besten Finanzierungslösungen finden.


Warum steigen die Zinsen wieder?

Noch vor wenigen Monaten befanden sich die Hypothekarzinsen auf einem Tiefpunkt. Dank der Zinssenkungen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) profitierten viele Kunden von historisch günstigen Konditionen. Doch seit Kurzem zeigt die Kurve wieder nach oben:

  • Der Kapitalmarktzinssatz in CHF für 5 Jahre ist um 0.25% gestiegen, was direkte Auswirkungen hat für die Zinssätze der Festhypotheken.
  • Der Kapitalmarktzinssatz in CHF für 10 Jahre ist ebenfalls um 0.25% gestiegen.

Die Gründe?

  1. Kapitalmarktzinsen steigen: Besonders in den USA haben massive Verkäufe von Anleihen die Renditen nach oben getrieben. Dieser Effekt strahlt auch auf Europa und die Schweiz aus.
  2. Inflation bleibt hartnäckig: Die globalen Inflationstrends sorgen für Unsicherheit und treiben die Kosten für Geldbeschaffung der Banken in die Höhe.
  3. Basel III und strengere Eigenkapitalvorschriften: Seit Anfang des Jahres gelten neue Anforderungen an Banken. Diese müssen für Kredite mehr Eigenmittel hinterlegen, was in der Folge zu leicht höheren Zinsen führt.

Basel III: Was bedeutet das für Ihre Finanzierung?

Die Einführung der neuen Basel-III-Regeln hat unterschiedliche Auswirkungen – je nachdem, ob Sie ein Eigenheim finanzieren oder in eine Renditeliegenschaft investieren:

Für Eigenheimbesitzer:

  • Bei moderater Belehnung (z. B. unter 65 %) bleiben die Auswirkungen gering.
  • Wer jedoch hohe Belehnungen benötigt, könnte mit strengeren Anforderungen oder leicht höheren Zinsen konfrontiert werden.

Für Renditeliegenschaften:

  • Investoren müssen sich auf höhere Zinsen einstellen, da Banken in diesem Segment oft strengere Margen kalkulieren.
  • Die Finanzierung könnte insgesamt selektiver werden – ein Vorteil für Kunden, die mit einem unabhängigen Berater wie HYPOPARTNER arbeiten.

Wie Sie von der aktuellen Situation profitieren können

Die Zinsentwicklung birgt Risiken, aber auch Chancen. Mit einer klugen Strategie können Sie die beste Finanzierung für Ihre Bedürfnisse sicherstellen:

  1. Jetzt Zinsen vergleichen:
    Die Margen und Konditionen unterscheiden sich von Bank zu Bank. Unsere Aufgabe ist es, für Sie die attraktivsten Angebote zu finden – unabhängig und transparent.
  2. Festhypothek oder SARON?
    Während Festhypotheken derzeit etwas teurer werden, bleiben SARON-Hypotheken oft günstiger und bieten Flexibilität. Wir helfen Ihnen, die Vor- und Nachteile abzuwägen.
  3. Planen Sie langfristig:
    Die Zinsen könnten in den nächsten Monaten wieder sinken – oder weiter steigen, falls globale Faktoren wie Inflation oder Kapitalmarkttrends anhalten. Lassen Sie uns gemeinsam eine Strategie entwickeln, die zu Ihrer Finanzsituation passt.

Unsere Empfehlung: Beratung nutzen

Ob Eigenheim oder Renditeliegenschaft – die aktuelle Marktlage erfordert Weitblick und eine genaue Analyse Ihrer Optionen. Bei HYPOPARTNER stehen wir Ihnen zur Seite, um die perfekte Finanzierungslösung zu finden.

  • Sind Sie Eigenheimbesitzer? Wir prüfen Ihre bestehende Hypothek und zeigen Ihnen, wie Sie trotz steigender Zinsen sparen können.
  • Planen Sie eine Investition? Wir entwickeln für Sie ein massgeschneidertes Finanzierungskonzept, das sowohl Ihre Renditeziele als auch die neuen Anforderungen berücksichtigt.

dario.sauter@hypo-partner.ch

+41 79 531 35 45

Zinsprognose und aktuelle Marktentwicklungen: Chancen für Hypothekarnehmer nutzen

Die jüngsten Entwicklungen auf dem Hypothekenmarkt eröffnen sowohl für neue wie auch bestehende Finanzierungen interessante Perspektiven. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat den Leitzins im Dezember 2024 erneut gesenkt – um 50 Basispunkte auf ein Niveau von 0,50 %. Diese Massnahme steht im Kontext einer stabilen Inflation unter 2 % sowie zunehmender Unsicherheiten in der Eurozone. Besonders die fragile Konjunktur und politische Spannungen beeinflussen das globale Zinsumfeld.

Aktuelle Hypothekarzinsen: Was bedeutet das für Sie?

Die Zinssenkung zeigt bereits Wirkung. SARON-basierte Hypotheken profitieren unmittelbar, da deren Zinssatz direkt an die Geldpolitik gekoppelt ist. Für Festhypotheken mit mittleren und langen Laufzeiten ist der Spielraum für weitere Senkungen hingegen begrenzt, da die Kapitalmärkte diese Entwicklung bereits vorweggenommen haben. Die Renditen von 10-jährigen Schweizer Staatsanleihen – ein wichtiger Indikator für langfristige Hypothekarzinsen – sind in den letzten Wochen stark gefallen und liegen auf einem historisch tiefen Niveau.

Wie könnten sich die Zinsen in den nächsten Monaten entwickeln?

Die Markterwartungen deuten darauf hin, dass die SNB ihren Kurs der Zinssenkungen im Jahr 2025 fortsetzen könnte. Experten rechnen mit einer Reduktion auf 0,25 % im ersten Halbjahr. Während dies für variable Hypotheken wie SARON-Modelle weiteres Potenzial für tiefere Kosten schafft, dürften Festhypotheken auf mittlere Sicht weitgehend stabil bleiben.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Entscheidung?

Die Antwort hängt stark von Ihrer individuellen Situation ab. Hypothekarnehmer, die Planungssicherheit und Stabilität wünschen, sollten das aktuelle Zinsniveau für Festhypotheken nutzen. Die Konditionen bieten weiterhin eine hervorragende Möglichkeit, sich langfristig vor steigenden Zinsen abzusichern. Wer flexibel bleiben möchte oder kurzfristige Kostenvorteile sucht, könnte von einem Wechsel zu SARON-basierten Modellen profitieren, die in den kommenden Monaten nochmals günstiger werden könnten.

Welche Einflussfaktoren sollten Sie im Blick behalten?

Neben der SNB-Politik spielen auch externe Faktoren eine entscheidende Rolle. Die anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheiten in der Eurozone, mögliche Energiepreissteigerungen sowie geopolitische Spannungen können kurzfristige Schwankungen im Zinsumfeld auslösen. Gleichzeitig bleibt die globale Inflation moderat, was die Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen durch die SNB verringert.

Unsere Empfehlung für Ihre Finanzierung

Jetzt ist der richtige Moment, Ihre Strategie zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen. Überlegen Sie, welche Ziele Sie mit Ihrer Finanzierung verfolgen:

  • Sicherheit: Sichern Sie sich langfristig tiefe Zinsen mit einer Festhypothek.
  • Flexibilität: Profitieren Sie von kurzfristigen Einsparungen mit einer SARON-basierten Hypothek.

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